Nach Bombendrohung: Friedrich-List-Schule geräumt - Polizei sieht keine ernsthafte Gefahr mehr

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An der Friedrich-List-Schule hat es heute morgen eine Bombendrohung gegeben, die Schule wurde daraufhin geräumt. Unser Archivfoto stammt von einem früheren Artikel über die Friedrich-List-Schule.

Ein anonymer Anrufer hat um 8 Uhr gedroht, eine Bombe in der Friedrich-List-Schule hochgehen zu lassen. Das Gebäude wurde umgehend geräumt.

Kassel. Aktualisiert um 12 Uhr

Am heutigen Donnerstagmorgen gab es an der Friedrich-List-Schule in Kassel-Kirchditmold eine Bombendrohung durch einen anonymen Anrufer. Dies führte zu einer Störung des Schulbetriebs. Die Polizei hatte den gesamten Schulkomplex zur Sicherheit durchsucht. Zudem erfolgte eine sorgfältige Bewertung der vorliegenden Informationen mit dem Ergebnis, dass aktuell keine Hinweise auf eine reale Gefahr vorliegen. Der Schulbetrieb konnte in der Folge noch am Morgen wieder aufgenommen werden.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass das Behindern des Schulunterrichts sowohl durch die Schulleitung als auch durch die Polizei verfolgt wird. Es droht in jedem Fall eine strafrechtliche Verfolgung mit Geld- und Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren und zusätzlich Schadensersatz für die entstandenen Einsatzkosten. Polizeiliche Ermittlungsmaßnahmen durch die Kasseler Kriminalpolizei in Bezug auf den Verursacher laufen derzeit.

Erstmeldung um 9.46 Uhr

Die Zentgrafenstraße zwischen Teichstraße und Riedelstraße wurde in diesem Zusammenhang gesperrt. Der Anrufer hatte gedroht, eine Bombe in der Schule im Ortsteil Kirchditmold hochgehen zu lassen. Die Polizei sieht nach Rücksprache mit einem Polizeipsychologen allerdings keine Ernsthaftigkeit in der Drohung.

Momentan wird zusammen mit der Schule abgestimmt, wann der Unterricht beginnen kann. Erst vor kurzem hatte es zwei ähnliche Drohungen an der Kasseler Reuter-Schule gegeben.

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