Nach Hannover: Kulturamtsleiterin Dorothée Rhiemeier verlässt die Stadt Kassel

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Dorothée Rhiemeier.

Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern, dass sich Kassels Kulturamtsleiterin Dorothée Rhiemeier nach einem neuen Job umsah - nun ist es amtlich: Sie geht nach Hannover.

Kassel. Die langjährige Leiterin des Kulturamtes der Stadt Kassel, Dorothée Rhiemeier, wechselt zur Region Hannover. Die Regionalversammlung Hannover hat am Dienstag, 26. September, einstimmig beschlossen, Rhiemeier zur Leiterin des Fachbereichs Schulen und Bildung zu bestellen. Oberbürgermeister Christian Geselle dankte Rhiemeier für ihr außerordentliches Engagement in den zahlreichen verschiedenen Funktionen, die sie in den rund 26 Jahren ihres Dienstes für die Stadt Kassel wahrgenommen hat. „Wir verabschieden eine erfolgreiche Amtsleiterin und wünschen ihr für den weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute.“

Rhiemeier kam 1991 als Frauenbeauftragte zur Stadtverwaltung Kassel. Nach fünf Jahren wechselte sie in die Personalentwicklung, 1997 wurde ihr die Leitung des Schulverwaltungsamtes übertragen. Dort vertrat sie allgemeine Schulträgerbelange und widmete sich insbesondere dem Ausbau von Ganztagsschulen. Die Amtsleitung des Einwohner- und Standesamtes übernahm sie im Jahr 2006. Ab dem Jahr 2007 stand das Kulturamt unter der Leitung von Rhiemeier. In diese Zeit fielen zahlreiche Weichenstellungen zur kulturellen Weiterentwicklung der Stadt Kassel. Rhiemeier begleitete für die Stadt die Neuordnung der Museumslandschaft Kassel, verantwortete die Neuaufstellung des Themas Grimm mit dem Neubau der GRIMMWELT, die Erweiterung des Stadtmuseums, die Planungen für ein documenta Institut und zuletzt auch die Vorbereitungen zur Bewerbung Kassels als Kulturhauptstadt Europas 2025. Im Hessischen Städtetag war Rhiemeier Vorsitzende der AG Kultur.

 „Das Interesse an Kultur und Bildung zieht sich durch meine gesamte Berufsbiografie. Kunst und Kultur waren nie Selbstzweck für mich. Vielmehr sind Kultur und Bildung zwei Seiten einer Medaille und Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe und für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Kultur und Bildung entscheiden maßgeblich über die Entwicklungspotentiale und Chancen der Menschen einer Stadt und tragen letztlich auch zum sozialen Frieden bei“, sagte Rhiemeier.

Kassel habe die große Chance geboten, an spannenden Projekten mitarbeiten zu können, die letztlich auch zur national beachteten Entwicklung der Stadt beigetragen haben. „Dankbar bin ich für das Vertrauen, dass meine Vorgesetzten mir geschenkt haben und insbesondere bin ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Kollegen für ihren Einsatz dankbar. Kassel hat im Zusammenwirken von vielen viel erreicht. Ich persönlich freue mich auf die neue Herausforderung in meinem Arbeitsfeld in Hannover, für die ich durch die sehr vielfältigen Aufgaben in Kassel bestens vorbereitet bin.“

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