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Nach Messerangriff in Lohfelden: 17-Jähriger ist dringend verdächtig

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Der Verdacht gegen die beiden zunächst im Zuge der Fahndung festgenommenen 14- und 15-Jährigen aus Lohfelden hat sich indes nicht bestätigt.

Lohfelden. Nachdem bei einer zunächst verbalen Auseinandersetzung am Samstagabend in Lohfelden ein 61-Jähriger mit einem Messer verletzt wurde (wir berichteten hier), berichten die zuständigen Ermittler, dass nunmehr bei den Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts ein 17-Jähriger aus Lohfelden dringend tatverdächtig ist.

Der Verdacht gegen die beiden zunächst im Zuge der Fahndung festgenommenen 14- und 15-Jährigen aus Lohfelden hat sich indes nicht bestätigt. Der tatverdächtige 17-Jährige räumte zwischenzeitlich in einer Vernehmung ein, dass es zu einer Auseinandersetzung am besagten Abend am Fußweg entlang des Wahlebachs im Ortsteil Ochshausen kam. Bei einer Wohnungsdurchsuchung fanden die Kriminalbeamten bei ihm zudem ein als Tatmittel in Frage kommendes Messer.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll sich der Tatverdächtige mit einem anderen 14-Jährigen aus Lohfelden an der Örtlichkeit aufgehalten haben, der aber offenbar nicht an der Tat beteiligt war. Der 17-Jährige wurde nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft Kassel nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt, da sich der dringende Tatverdacht gegenwärtig in einer gefährlichen Körperverletzung erschöpft und ferner keine Haftgründe gegen den Beschuldigten vorlagen. Der 61-Jährige aus Lohfelden, der schwere Verletzungen in Form von Stichverletzungen im Oberkörper erlitten hatte, konnte das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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