Nach PKK-Demo auf Fritze Ebert: Polizei ermittelt Tatverdächtige

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Die Bundespolizei am Standort Eschwege hat Investitionen von 9 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt in Aussicht. Foto: Archiv

Nach der Spontandemo mit Bezug zur PKK am vergangenen Mittwoch, konnte die Polizei jetzt drei Tatverdächtige ermitteln.

Kassel. Am Mittwochabend,  17. August, war es auf der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel gegen 22 Uhr zu einer spontanen Demonstrationmit Bezug zur kurdischen Arbeiterpartei PKK gekommen.

Etwa 20 bis 25 teilweise vermummte junge Leute hatten sich dort versammelt, lautstark skandiert, Feuerwerkskörper gezündet und vier mitgebrachte Autoreifen in Brand gesetzt. Die Personen hatten ihre Aktion nach wenigen Minuten beendet und waren vor Eintreffen der ersten Polizeistreifen in unterschiedliche Richtungen geflüchtet. Da die Teilnehmer laut Zeugenaussagen auch Flaggen der hierzulande verbotenen PKK gezeigt haben sollen, hatten die Beamten der Polizei die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz aufgenommen. Darüber hinaus ermitteln sie wegen des Anzündens der Autoreifen wegen Luftverunreinigung und Verdacht der Sachbeschädigung.

Am darauffolgenden Donnerstagabend, 18. August,  ging bei der Kasseler Polizei ein Hinweis aus der Bevölkerung ein, dass sich Teilnehmer der Spontandemo aktuell in einer Gaststätte im Vorderen Westen aufhalten sollen. Streifen der Polizei hatten dort anschließend wie beschrieben fünf Personen angetroffen. Wie sich herausstellte sollen drei von ihnen, ein 16- und ein 31-Jähriger aus Kassel sowie eine 26-Jährige aus dem Landkreis Kassel, Teilnehmer der Aktion am Vorabend gewesen sein. In dem von ihnen genutzten und in der Nähe abgestellten Pkw fanden die Beamten anschließend zudem zwei Flaggen mit kurdischem Bezug. Die Beamten brachten die drei Tatverdächtigen aufs Revier und setzten sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

Im Zuge der folgenden Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen die drei Tatverdächtigen, an der Demonstration teilgenommen zu haben. Die Ermittlungen zu weiteren Teilnehmern der Spontandemo und einzelnen Tatbeteiligungen dauern an.

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