Nach Treffen der "Autoposer": Mindestens vier Fahrern droht Fahrverbot

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Mehreren Fahrern droht ein Fahrverbot.

Nachdem die Polizei in der Nacht zum Ostersonntag im Stadtgebiet konsequent gegen Raser eingeschritten war, droht mehreren Fahrern nun ein Fahrverbot.

Kassel. Neben einer Strafanzeige gegen einen vor der Polizei geflüchteten BMW-Fahrer wurden mittlerweile vier weitere Verfahren wegen Verkehrsverstößen eingeleitet, die ein Fahrverbot zur Folge haben dürften. Darüber hinaus hatten die eingesetzten Beamten acht Autofahrern in der Nacht die Fahrzeugschlüssel abgenommen sowie den genannten BMW sichergestellt.

Autos rasten Weinberg hoch

Mehrere hochmotorisierte Autos hatten sich kurz nach Mitternacht vom ersten Treffpunkt in der Kohlenstraße in der Nacht auf den Weg in Richtung Innenstadt gemacht. Ein mit Technik zur Geschwindigkeitsmessung ausgestatteter "Provida"-Zivilwagen der Kasseler Polizei begleitete diese jedoch. Als ein Audi R 8 und ein BMW M6 den Weinberg in geringen Abständen und zahlreichen unvorhersehbaren Fahrstreifenwechseln mit deutlich überhöhten Tempo hochfuhren, erreichten die verfolgenden Beamten Geschwindigkeiten um die 100 km/h. Nach Auswertung der Videoaufzeichnungen, aus denen das der Pressemeldung beigefügte Symbolbild stammt, können sie beiden mutmaßlichen 19 und 27 Jahre alten Fahrern nun Geschwindigkeitsüberschreitungen nachweisen, die mindestens ein Fahrverbot von einem Monat zufolge haben. Auch ein entsprechender Hinweis an die zuständige Führerscheinstelle wird erfolgen.

Bei Rot über Kreuzung

Gegen zwei Fahrer, eine 18-Jährige aus dem Landkreis Kassel und ein 18-Jähriger aus dem Werra-Meißner-Kreis, die später in der Nacht an der Kreuzung Dresdener Straße / Osterholzstraße bei Rot fuhren, legten die Beamten ebenfalls Anzeigen vor. Auch diese beiden erwartet Fahrverbote. Darüber hinaus droht den Fahranfängern wegen dieses Verstoßes weiteres Ungemach seitens der Führerscheinstelle.

Weitere Kontrollen angekündigt

Die Kasseler Polizei wird die Straßen im Kasseler Stadtgebiet und Umgebung auch weiterhin aufmerksam und mit dem Einsatz von Zivilfahrzeugen und Geschwindigkeitsmesstechnik im Blick haben und konsequent gegen diejenigen Einschreiten, die andere durch ihr rücksichtsloses Verhalten in Gefahr bringen.

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