Nachhaltigkeit: Uni Kassel erhält Millionenförderung für neues Lab

Universität Kassel
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Die Universität Kassel erhält eine Millionenförderung für Wissenstransfer zur Nachhaltigkeit.

Von 2023 bis 2027 wird die Universität Kassel für den Transfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft ein neuartiges Lab entwickeln, das sich den großen Nachhaltigkeitsfragen unserer Zeit widmet und konkrete Lösungen auch für die Region Nordhessen erarbeiten soll. Die Uni Kassel hatte dafür rund 8 Millionen Euro aus dem Programm des Bundes für innovative neue Hochschulkonzepte beantragt. Jetzt wurde bekannt: die Universität Kassel gehört zu den geförderten Hochschulen.

Kassel Der Zuschlag für die Universität Kassel und die ebenfalls berücksichtigte Hochschule Geisenheim sei laut der Hessischen Wissenschaftsministerin Angela Dorn „eine besondere Anerkennung für das herausragende Engagement der beiden Hochschulen im Wissens- und Technologietransfer und bei der Entwicklung von Innovationen. Zukünftig werden die beiden Hochschulen auch dank der Förderung ihre Rolle als Innovationspole mit regionaler und überregionaler Ausstrahlung noch weiter ausbauen können. Davon werden auch die regionale Wirtschaft und die Gesellschaft profitieren.“

„Das Programm wird eine ideale Ergänzung zum Kassel Institute for Sustainability sein. Wir wollen hier neue Wege gehen, um gesellschaftliche Entwicklungen mit Wissenschaft zu verschränken und aufeinander zu beziehen.“ sagte Präsidentin Prof. Dr. Ute Clement. „Daraus entstehen neue Formen des Dialogs über Forschung zwischen Grundlagen und Anwendung.“

„Nach dem Erfolg der Gründerhochschule und der Errichtung des Science Parks, mit denen wir die Uni Kassel als Ideen- und Startup-Universität in der Mitte Deutschlands etabliert haben, wird dieses Programm uns ermöglichen, die Idee von Wissenstransfer auf die gesamte Vielfalt von gesellschaftlicher Interaktion zu beziehen,“ so Kanzler Dr. Oliver Fromm.

Hierfür soll im Rahmen des Förderprogramms „Innovative Hochschule“ flankierend zum neuen SDG-Zentrum ein profilbildendes Transferlaboratorium aufgebaut und erprobt werden: das SDG+ Lab. Wesentliche Säulen des SDG+ Lab sind neue Methoden des Forschens und Entwickelns mit der Gesellschaft, des Dialoges, der Beratung sowie der Pilotierung und Verankerung von Lösungen. In dieser Verzahnung von Wissenschaft und Praxis begreift sich das Labor als ein Think & Do Tank, der die zentrale strategische Maßnahme des Antrags darstellt.

Durch diese Maßnahmen soll ein konkreter wissenschaftsgeleiteter Mehrwert für die Entwicklung der Region hin zu einer innovativen Nachhaltigkeitsregion entstehen, die überregional relevante Lösungsangebote und Transformationswissen zu einzelnen SDG-Fragen produziert. Das Labor und seine Programme sollen der Verankerung des neuen SDG-Zentrums der Universität Kassel in der Region den Weg bereiten und die Angebote der zentralen Transfereinrichtung ‚UniKasselTransfer‘` ergänzen. „Nordhessen wird kein „Silicon Valley“, aber hat das Potenzial für ein „Sustainable Valley“, so Daniel Opper. Das Lab soll Wege dahin aufzeigen.

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