Wohnhausbrand in Niestetal: Kripo geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen

Feuer in Niestetal
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Nächtlicher Einsatz in Niestetal: Brennender Sperrmüllhaufen vor Gebäude in Hannoversche Straße
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Nächtlicher Einsatz in Niestetal: Brennender Sperrmüllhaufen vor Gebäude in Hannoversche Straße

Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 200.000 Euro.

Aktualisiert um 15.50 Uhr

Wohnhausbrand in Niestetal: Kripo geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen In der Nacht zum heutigen Montag kam es gegen 1 Uhr in der Hannoverschen Straße im Niestetaler Ortsteil Sandershausen zum Brand eines Wohnhauses. Zwei 27 und 29 Jahre alte Bewohner waren anschließend mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung von den eingesetzten Rettungskräften vorsorglich in ein Kasseler Krankenhaus gebracht worden.

Das Haus war durch das Feuer erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden und ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner des Hauses werden nun von der Gemeinde anderenorts untergebracht. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 200.000 Euro. Bereits in der Nacht haben Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kasseler Kripo die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die am heutigen Tag von den Ermittlern des zuständigen Kommissariats 11 an der Brandstelle fortgeführt wurden. Nach derzeitigem Sachstand war das Feuer von einem unmittelbar vor dem Gebäude liegenden Sperrmüllhaufen ausgegangen und hatte anschließend auf das Haus übergegriffen.

Die Ermittler des K 11 gehen davon aus, dass das Feuer vorsätzlich oder zumindest fahrlässig verursacht worden war und ermitteln nun wegen Brandstiftung. In diesem Zusammenhang suchen sie nach Zeugen, die Hinweise zur Entstehung des Brandes geben können und bitten diese, sich unter Tel. 0561 -9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Niestetal Für die Feuerwehr war es schwierig an das Feuer zu gelangen, weil das Gebäude mit Blech-Platten verkleidet war. Mithilfe der Drehleiter aus Kaufungen und Kassel konnte das Dach teilweise geöffnet werden, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Zudem wurde das THW alarmiert, damit die gesamte Blechverkleidung abgenommen werden kann. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Rund 60 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.

Rubriklistenbild: © Hessennews TV

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