Neubau am Klinikum: Zentrum für seelische Gesundheit in neuem Gebäude

Soll zu einer höheren Patientenzufriedenheit beitragen und den Komfort verbessern: Das neue Klinikgebäude. (Entwurf)
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Bis 2022 erhält das Zentrum für seelische Gesundheit am Klinikum Kassel ein neues Gebäude. Eine Sanierung der derzeitigen Gebäude wäre teurer gewesen.

Kassel.  Das Zentrum für seelische Gesundheit am Klinikum Kassel erhält bis 2022 ein neues Klinikgebäude am Möncheberg. In der Einrichtung werden die Allgemeine Psychiatrie, die Gerontopsychiatrie, die Erwachsenen-Psychosomatik und die Kinder- und Jugendpsychosomatik mit ihren jeweiligen stationären und tagesklinischen Angeboten sowie die Ambulanzen und der Konsiliar- und Krisendienst zu finden sein.

Diese sind bisher an verschiedenen Standorten innerhalb des Klinikum Kassel sowie im Ludwig Noll Krankenhaus untergebracht. Die Aufsichtsräte von Gesundheit Nordhessen und dem Klinikum Kassel haben Ende vergangenen Jahres den Neubau des Zentrums für seelische Gesundheit für insgesamt 38,8 Mio. Euro beschlossen. Davon werden etwa 21 Mio. Euro aus Eigenmitteln finanziert werden müssen. „Unsere psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken und Fachabteilungen arbeiten ärztlich-pflegerisch auf sehr hohem Niveau. Diesem hochwertigen Angebot wollen wir mit dem Neubau am Möncheberg eine zeitgemäße bauliche Struktur geben“, sagt Karsten Honsel, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen (GNH).

Eine Sanierung der derzeitigen Gebäude wäre teurer 

Das neue Klinikgebäude wird den Komfort der Patientenzimmer im Vergleich zur heutigen Ausstattung deutlich steigern und so zu einer höheren Patientenzufriedenheit beitragen. Gleichzeitig ist der Neubau die wirtschaftlich bessere Variante: „Eine Sanierung der derzeitigen Gebäude würde insgesamt teurer werden und vor allem wesentlich länger dauern“, so Honsel. Außerdem wird das Ludwig Noll Krankenhaus ab 2022 nicht mehr als Klinikstandort benötigt werden. Die Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie und die Abteilung für pädiatrische Psychosomatik, die Teil der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist, verlegen ihre Standorte innerhalb des Klinikum Kassel in das neue Gebäude.

Prof. Friedrich K. Tegtmeyer, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, unterstreicht die angemessene und altersentsprechende Unterbringung, die der Neubau seinen Patienten bieten wird. Auch Dr. Christina Kleiber, Direktorin der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, freut sich auf die neuen Räumlichkeiten, die die modernen Behandlungskonzepte ihrer Klinik unterstützen. „Darüber hinaus werden die Wege zwischen den beteiligten Kliniken kürzer.

Patienten der Kinderpsychosomatik, die das Erwachsenenalter erreichen, können nötigenfalls weiterbehandelt werden. Patienten der Psychiatrie können außerdem für weiterführende Therapieangebote übernommen werden und umgekehrt etwa zur Krisenintervention in die Psychiatrie verleget werden und das alles innerhalb eines Gebäudekomplexes.“

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