Neue Perspektiven und "Mama-Zeiten": Wechsel zur AWO lohnt sich

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Nadine Monk (rechts) ließ sich von der neuen Kollegin Irina Bauer (links) anwerben und fand die Arbeitsstelle nach ihren Vorstellungen.

Nadine Monk wurde von einer Mitarbeiterin der AWO geworben und wechselte als Pflegekraft zum AWO-Altenzentrum in Homberg.

Homberg. Sie kannten sich schon lange: Irina Bauer und Nadine Monk wohnen seit 20 Jahren im gleichen Dorf und arbeiteten auch schon einmal beim gleichen, privaten Arbeitgeber in der Pflege. Dann wechselte Irina Bauer zum AWO-Altenzentrum Homberg und fand dort den für sie passenden Arbeitsplatz und nette Kollegen. Sie ließ sich in den Betriebsrat wählen und setzte sich für die Interessen der Beschäftigten ein. Besonders der Mangel an Fachkräften war immer wieder Thema – und als die Einrichtungsleiterin Dorit Kühne im Betriebsrat von der neuen Aktion „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ berichtete, machte es bei Irina Bauer „Klick“. Ihr fiel ein, dass Nadine Monk schon manches Mal Interesse an einer Veränderung geäußert hatte – warum sie nicht einfach mal ansprechen? Gleich nach der Arbeit fuhr sie zu ihrer Bekannten. Und die zeigte sich aufgeschlossen: „Wenn alles passt, komme ich.“

Alles hat gepasst

Und es passte, denn Dorit Kühne konnte für die neue Altenpflegefachkraft einen Arbeitsplatz mit „Mama-Zeiten“ anbieten – maßgeschneidert für die Mutter einer dreijährigen Tochter. Bisher hatte sie als Dauer-Nachtwache gearbeitet. Nun freuen sich Mutter und Kind über entspanntere Zeiten zusammen. Mit ihrer neuen Aufgabe ist sie sehr zufrieden. Das Konzept des AWO-Altenzentrums gefällt ihr: dort leben die Bewohner in Hausgemeinschaften zusammen und gestalten gemeinsam ihren Alltag. So macht die Arbeit Freude, sie findet neue Anregungen und mehr Sinn in ihrem Beruf. Irina Bauer wundert der erfolgreiche Wechsel nicht: sie weiß die Einrichtungsleitung immer auf der Seite der Beschäftigten, wenn es etwas zu verbessern oder zu regeln gibt. „Das ist ganz anders als früher“.

Werbung neuer Mitarbeiter lohnt sich für alle

Dorit Kühne sieht in der Werbe-Aktion für neue Mitarbeiter eine „super Sache“ mit beachtlichem finanziellen Anreiz für alle Seiten. Sie geht bei der Gestaltung von Dienstplänen und Arbeitsvolumen flexibel auf die Interessen der Mitarbeiter ein, um sie auch nach dem Wechsel auf einen neuen Arbeitsplatz zufrieden zu stimmen. „Mal was Neues, eine andere Perspektive“ hatte sich Nadine Monk gewünscht – bei der AWO hat sie es gefunden.

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