Neues Leben im Kasseler Fridericianum: Museum startet mit neuer Ausstellung und neuem Café 

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Präsentiert seine erste kuratierte Schau: Moritz Wesseler, Direktor des Fridericianums (li. im Bild), mit „Landschaftsmaler“ Lucas Arruda.
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Haben Trotz ihrer geringen Größe eine große Wirkung: Die Plastiken von Ron Nagle.
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Mit gemütlichen Sitzecken präsentiert sich das neu gestaltete Café im Fridericianum.
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Die Ausstellungen „Deserto-Modelo“ von Lucas Arruda und „Euphoric Recall“ von Ron Nagle markieren den Programmbeginn des neuen Fridericianum-Direktors Moritz Wesseler

Kassel. Die Ausstellungen „Deserto-Modelo“ von Lucas Arruda und „Euphoric Recall“ von Ron Nagle markieren den Programmbeginn des neuen Fridericianum-Direktors Moritz Wesseler. Aber nicht nur damit: Das Fridericianum präsentiert sich auch mit neuem Logo und einem neuen Café mit 60er und 70er Jahre Bestuhlung, das zum Verweilen einlädt. Minimalistisch (wenn nicht sogar die minimalistischste Schau der letzten Jahre) präsentiert sich die neue Ausstellung auf den ersten Blick. Denn die Exponate von Ron Nagle sind nur 20 Zentimeter groß. Die Bilder von Lucas Arruda sind auch nicht viel größer. Dennoch kann man an den Werken lange verweilen. Denn: Mit Lucas Arruda und Ron Nagle werden zwei Künstler vorgestellt, die für sehr unterschiedliche Aspekte der gegenwärtigen Kunstproduktion stehen und sich zugleich in verschiedenen Phasen innerhalb der Entwicklung ihrer künstlerisch-gedanklichen Sprache befinden. Der Südamerikaner Arruda arbeitet als Maler und hat mit Mitte 30 bereits ein bemerkenswert klares Werk formuliert – international wahrgenommen. Nagle betätigt sich als Plastiker, hat seine Wurzeln in Nordamerika und kann mit einem sechs Jahrzehnte umspannenden und konsistenten Werk als Meister seines Metiers angesehen werden. Dabei ist beiden Künstlern die leidenschaftlich-obsessive Konzentration auf ihre Themenfelder und Werkbereiche gemein, die die Basis ihres Schaffens bildet.

Auf die Präsentationen von Arruda und Nagle folgen im Oktober 2019 eine umfangreiche Werkschau der 1986 geborenen, mit zeitbasierten Medien und Skulptur arbeitenden Künstlerin Rachel Rose sowie im Februar 2020 die seit über dreißig Jahren größte europäische Ausstellung über das Schaffen des 1977 verstorbenen Malers Forrest Bess.

Weitere Infos unter: www.fridericianum.org

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