Neues für Techno-Fans: Panoptikum erweitert Außenbereich

Das Herzstück des umgestalteten Außenbereichen vom Panoptikum bildet ein Holzkonstrukt. Beteiligt daran sind neben Panoptikum-Betreiber Tim Marth (4.v.li.) auch ein freies Kollektiv aus Bühnenbauern (v.li.) René Fromm, Nikolaus Donner, Stiff und René.
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Das Herzstück des umgestalteten Außenbereichen vom Panoptikum bildet ein Holzkonstrukt. Beteiligt daran sind neben Panoptikum-Betreiber Tim Marth (4.v.li.) auch ein freies Kollektiv aus Bühnenbauern (v.li.) René Fromm, Nikolaus Donner, Stiff und René.

Seit vier Wochen wird rund um das Panoptikum im Kasseler Osten gewerkelt.

Kassel. Denn die Corona-bedingte Pause nutzten Tim Marth und Vanessa Bleßmann mit ihrem kompletten Panoptikum-Team dafür, das Außengelände und den Eingangsbereich der Techno-Location umzugestalten.

„Aufgrund der Pandemie wurden alle Veranstaltungen abgesagt und uns stellte sich die Frage, was wir in der Zeit machen“, erzählt Marth, der sich für die Umgestaltung Hilfe von einem freien Kollektiv von Bühnenbauern geholt hat. Man kennt sich von verschiedenen Festivals.

Besucher des Panoptikums können auf den neuen Außenbereich gespannt sein. Er soll komplett mit Holz umschlossen werden und in eine völlig andere Welt entführen.

„Die fünf Jungs bauen sonst große Festival-Bühnen wie beispielsweise für die Fusion, doch auch bei ihnen sind internationale Festivals flachgefallen.“ Die Bühnenbauer und Eventtechniker sind nun für Statik, Konstruktion und Umsetzung zuständig und so wird jetzt im Kasseler Osten gemeinsam gewerkelt.

Schritt für Schritt entstand der neue Bereich. Rampen wurden gemauert, so dass jetzt auch der Weg zur Toilette oder zum möglichen Biergarten barrierefrei erreichbar ist. Ein großes Holzgerüst mit Außentheke und Brückenkonstruktion bildet das Herzstück des neu gestalteten Bereichs. Auch das DJ-Pult soll um eine Bühne erweitert werden, damit auch Bands spielen können. Die Grundkonstruktion soll am Wochenende fertig gestellt werden.

„Wir haben geschaut, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft sowie aus der Region kommt und auch bei den anderen verwendeten Materialien drauf geachtet, beispielsweise beim Leim oder den Farben“, erzählt Tim Marth.

Gedanken hat man sich auch über die verwendeten Materialien gemacht. „Wir haben geschaut, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft sowie aus der Region kommt und auch bei den anderen verwendeten Materialien drauf geachtet, beispielsweise beim Leim oder den Farben“, erzählt Tim Marth. Der Bereich vor dem Panoptikum an der Leipziger Straße in Bettenhausen soll komplett geschlossen werden, so dass man beim Betreten in eine völlig andere Welt eintauchen kann – ähnlich wie es auch in Clubs in Berlin der Fall ist. Wann das Panoptikum wieder öffnen kann, ist noch unklar. Marth und das Team hoffen aber, möglichst bald den Außenbereich vorab als Biergarten – unter Einhaltung der Corona-Auflagen – für die ersten Besucher öffnen zu können.

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