Plastiksplitter im gekauften Eiersalat: Lohfeldener Maik Mascher verletzte sich am Zahnfleisch

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Ist die Lust erst einmal vergangen: Maik Mascher fand in einem solchen Eiersalat einen Plastiksplitter, an dem er sich verletzte.

Maik Mascher ist die Lust auf abgepackten Eiersalat erst einmal gründlich vergangen. Vor zwei Wochen fand er einen Plastiksplitter in seinem Snack.

Kassel. Vor zwei Wochen wollte der 51-Jährige nur schnell in seiner Mittagspause den im benachbarten Penny frisch gekauften Fertigsnack essen, als er plötzlich auf etwas hartes biss.

„Erst dachte ich, es wäre eine vergessene Eierschale. Die könnte man in einem Eiersalat ja noch nachvollziehen. Doch dann merkte ich, dass das kleine Stück viel zu hart dafür war und zwischen meinen Zähnen fest saß. Mein Zahnfleisch wurde durch den scharfkantigen Gegenstand verletzt und nur mit einer kleinen Zange konnte ich ihn herausziehen. Es war definitiv keine Schale, sondern ein kleiner Plastiksplitter“, berichtet Mascher. Er und sein Sohn hätten daraufhin den Eiersalat eingehend geprüft. „Weder die Verpackung noch die Hygienefolie waren vorher beschädigt. Der Splitter muss also im Essen direkt gewesen sein.“ Mascher wendet sich daraufhin an die Qualitätssicherung von der Rewe-Group, zu der der Penny-Markt und der Salat der Eigenmarkte gehört.

Das über einen Zentimeter große Plastikstück landete erst im Eiersalat und schließlich zwischen den Zähnen von Maik Mascher.

„Ich sollte Fotos per Mail und die Verpackung per Post einsenden. Die Portokosten sollte ich erstattet bekommen. Seither kam jedoch keinerlei Rückmeldung – weder von der Rewe-Group, noch vom Salat-Hersteller. Bei weiteren Anrufen hatte Mascher das Gefühl, abgewimmelt zu werden. „Das kleine Teil hätte ja auch ein Kind oder jemand anderes verschlucken können. Das hätte weitaus schlimmere Folgen gehabt als mein verletztes Zahnfleisch“, empört sich Mascher über das Verhalten des Konzerns. „Die paar Euro Portokosten sind mir gar nicht so wichtig, aber den Umgang mit dem Problem finde ich bedenklich“, so der Lohfeldener enttäuscht.

Einen Rückruf oder Hinweise für andere Verbraucher gab es bislang nicht, da es sich wohl um einen Einzelfall handle.

EXTRA INFO: Das sagt Penny

"Die Erstattung der Portokosten wurde dem Kunden bereits Ende September schriftlich zugesagt – selbstverständlich erhält er diese sowie auch eine Entschädigung für die entstandenen Umstände. Die gesamte Charge wurde vom Lieferanten eingehend geprüft. Anhand der Protokolle der Produktion konnten keine Fehler festgestellt werden. Die routinemäßigen Kontrollmaßnahmen und Qualitätsuntersuchungen waren einwandfrei. Die Prüfung mehrerer Muster aus dem betroffenen Produktionszeitraum gab ebenfalls keinen Grund zur Beanstandung. Bei dieser Prüfung wurde kein Fremdmaterial festgestellt. (...) Bei dem eingeschickten Salat wurde ein Stück Verpackungsmaterial sichergestellt. Hierbei handelt es sich um einen Produktionstechnischen Einzelfall, den wir sehr bedauern."

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