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Plessing und Berlitz trumpften auf

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Eiko Berlitz
In der abgelaufenen Saison die stärksten Fahrer im Regio Team der MT Melsungen: Eiko Berlitz und Christian Plessing.  © MT Melsungen

Rückblick auf MT-Regio-Team Saison: 15 Siege sind top

Radsport In der Saison 2022 konnten die Radsportler des Regio Teams der MT Melsungen nach zwei Corona-Jahren, in denen deutlich weniger Rennen stattfanden, fast nahtlos an die Top-Bilanz von 2019 anknüpfen. „15 Saisonsiege bei bundesoffenen Straßenrennen, das kann sich sehen lassen,“ so der sportliche Leiter Dieter Vaupel. Hinzu kamen laut rad-net-Rangliste weitere 28 Podiumsplatzierungen. Insgesamt 157 mal sind die MT-Radsportler unter den Top-Ten verzeichnet.

MT-Regio-Team in Hessen ganz vorn

Eiko Berlitz und Christian Plessing 2022 mit ihren Leistungen im Mittelpunkt. Plessing gewann vier Rennen, Berlitz kam auf drei Siege. Auch Masters-Fahrer Claus Siemon fuhr eine starke Saison und stand zweimal ganz oben. Weitere Siege gingen auf das Konto von Vitus Obermann, Aaron Wilhelmi, Max Feger, Hans Hutschenreuter, Vitus Obermann, Eric Kluge und Gerhard Brauner. Bei den Hessenmeisterschaften landeten die MT-Radsportler die bisher größten Erfolge der Vereinsgeschichte. In der höchsten Klasse, bei den Elite-Amateuren, stellen die Regio-Team-Fahrer mit Feger auf der Straße, Berlitz am Berg und Obermann auf der Bahn jeweils die besten hessischen Radsportler. Philipp Sohn wurde im Einzelzeitfahren Vizemeister. Hinzu kamen vier weitere Titelträger: Hutschenreuter gewann im Straßenrennen der Masters 2, Siemon bei den Masters 4; im Bergzeitzeitfahren holten Plessing (Masters 2) und Brauner (Masters 4) jeweils Gold.

Eiko Berlitz immer stärker

Als stärkster Radsportler der Saison erwies sich Eiko Berlitz, der sich in der deutschen Amateur-Spitzenklasse etablieren konnte. Ganz gleich wo er startete, er gehörte immer zu den Aktivposten, fuhr beherzte Attacken und konnte so insgesamt zwölfmal unter den Top-Ten landen, sechsmal stand er auf dem Podium. Beeindruckend seine makellose Bilanz bei den Bergrennen, herausragend sein Sieg beim Preis der Kreissparkasse Schwalm-Eder. „Auch im Sprint konnte Eiko sich verbessern, so dass für die Zukunft noch einiges von ihm zu erwarten ist“, so Vaupel. Kaum zu bremsen war auch Christian Plessing. Nach seinem fulminanten Wiedereinstieg in den Leistungssport 2021, folgte nun eine noch stärkere Saison. Ob bei Rundstreckenrennen, Bergzeitfahren oder bei MTB-Rennen, überall war Plessing zuhause und gehörte zu den Favoriten. Bei der Rohloffcup-Rennserie konnte der 41-jährige als bisher einziger Radsportler gleich zwei Klassensiege in einer Saison verbuchen. Überlegen gewann er nicht nur die Masters- sondern auch die Wertung in der Eliteklasse.

Bei den nicht offiziell bei rad-net gelisteten Bahnrennen in Büttgen, Augsburg, Bielefeld und Darmstadt fuhr Bahnspezialist Falk Hepprich mit 11 Siegen eine beachliche Saison. Vitus Obermann steuerte drei Siege bei. Mit dem Göttinger Eric Kluge schloss sich zum Ende der Saison ein weiterer Bahnfahrer der MT an, der noch einen Sieg beisteuerte.

Perspektiven für 2023

Zehn MT-Radsportler haben sich am Ende der Saison für die Eliteklasse qualifiziert: Berlitz, Obermann, Feger, Hepprich, Plessing, Hutschenreuter, Sohn, Christian Herr, Axel Hauschke und Roman Kuntschik. Allerdings steht mit Sprinter Kuntschik ein Leistungsträger des vergangen Jahrzehnts 2023 nicht zur Verfügung. Neu hinzu stößt mit Markus Regenbogen vom BSV AdW Berlin ein starker Elitefahrer. Er konnte in der vergangenen Saison vier Siege verbuchen und hat sich in seinem neuen Team viel vorgenommen. Verstärkung gibt es auch in den Mastersklassen: Mit Viktor Slavik (bisher RV 1899 Kassel) und Bernd Schmelz (KSV Baunatal) stoßen zwei der besten deutschen Mastersfahrer zur MT.

„Ziel für die kommende Saison ist es, 20 Saisonsiegen zu erreichen, das haben wir bisher noch nie geschafft,“ so Vaupel. „Auch auf die Verteidigung der Landestitel wird von uns ein besonderes Augenmerk gelegt. Personell ist mit diesem Team auf alle Fälle einiges machbar. Wichtig ist, dass das Team bei den Rennen möglichst kompakt und mit klarer Rennstrategie auftritt.“

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