Polizei stoppte zwei drogenberauschte Autofahrer

Im Kasseler Stadtteil Oberzwehren wurden am späten Mittwochabend gleich zwei Autofahrer von der Polizei gestoppt. Beide sind drogenberauscht unterwegs gewesen.

Kassel. Am gestrigen späten Mittwochabend und etwas später, kurz nach Mitternacht, stoppte die Polizei im Kasseler Stadtteil Oberzwehren gleich zwei Autofahrer, die drogenberauscht unterwegs waren.

Auf Verkehrsverstoß folgte Kontrolle

Gegen 22.45 Uhr stoppten die Beamten einen Autofahrer aus Kassel an der Brückenhofstraße, weil er dort verbotswidrig über die Schienen gefahren war. Wie die Polizei berichtet, verhielt sich der Autofahrer bei der anschließenden Kontrolle besonders auffällig. Nicht zuletzt sein aggressives Verhalten deutete auf einen berauschten Zustand hin, der sich bei einem Drogenschnelltest bestätigte. Der Test schlug auf Cannabiskonsum an und zog eine Blutentnahme auf der Dienststelle nach sich. Der Autofahrer muss sich nun wegen des verbotswidrigen Befahrens der Schienen und insbesondere des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.

Elektroschocker und Marihuana sichergestellt

Eine gute Stunde nach der Kontrolle in der Brückenhofstraße stoppte dieselbe Zivilstreife einen 21-Jährigen aus dem Landkreis Kassel in der Oberzwehrener Straße. Auch dieser Fahrer stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen. Nachdem der 21-Jährige einräumte, am Abend zuvor Betäubungsmittel konsumiert zu haben, musste er die Polizei mit zum Polizeirevier Süd-West begleiten, wo ein Arzt auch bei ihm eine Blutprobe entnahm. Bei der Überprüfung des Autos stellten die Beamten etwas Marihuana sicher. Auch zwei Marihuana-Mühlen, die im Seitenfach der Fahrertür deponiert waren, stellten sie sicher. Zudem fanden sie im Rucksack des Fahrers einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker. Da dieser ein Verstoß gegen das Waffengesetz darstellt, stellten die Beamten auch diesen sicher. Der 21-Jährige muss sich nun nicht nur wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss sondern auch wegen des Besitzes von weiteren Betäubungsmitteln und wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

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