Polizei warnt: Anrufe falscher Polizeibeamter

Mehrere Senioren haben Anrufe von falschen Polizeibeamten erhalten. Die Polizei warnt vor aktueller Betrugsmasche.

Landkreis Kassel. Bereits mehrere Senioren aus dem Landkreis Kassel haben sich am 8. Januar bei der Polizei gemeldet und von Anrufen falscher Polizeibeamter berichtet. Zwar kennen viele angerufene Rentner, aufgrund von Warnmeldungen aus den Medien, die Masche schon, aber die Polizei nimmt dennoch diese aktuellen Fälle zum Anlass, erneut und eindringlich vor dieser Betrugsmasche zu warnen.

Die echte Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus. Bei solchen Anrufen handelt es sich um Betrüger. Auch Angehörige potentieller Opfer sollten diese regelmäßig auf solche Betrugsmaschen hinweisen und sie darüber aufklären, um sie vor großem finanziellem Schaden zu bewahren.

Die falschen Polizeibeamten, die gestern mindestens sieben Senioren in Baunatal, Fuldatal, Lohfelden und Söhrewald anriefen, schilderten am Telefon von vermeintlich festgenommenen Einbrechern, in deren mitgeführten Notizbüchern der Name der angerufenen Personen stehen solle. Nun sei die "Polizei" angeblich in Sorge um die Wertsachen der Angerufenen, weshalb die vermeintlichen Polizisten nach dem Aufbewahrungsort von Wertsachen im Haus oder nach den Kontodaten und Kontoständen fragten.

Tipps der Polizei:

- Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis.

- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

- Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt.

- Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige.

- Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig:  Beenden Sie das Gespräch mit dem Anrufer unbedingt zuvor.

- Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Informationen zu weiteren Betrugsfällen in der Region und Ansprechpartner zum Thema Prävention finden Sie unter dem Kurz-Link: http://k.polizei.hessen.de/581340116

Rubriklistenbild: © Fulda aktuell

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