Polizei zieht Omnibuswrack auf der A44 aus dem Verkehr

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Der Omnibus war mit zerstörter Windschutzscheibe, fehlenden Seitenscheiben und erheblich beschädigten Dach unterwegs.

Am Montagnachmittag riefen besorgte Verkehrsteilnehmer die Polizei, da auf der A44 ein völlig verkehrsunsicherer Omnibus unterwegs war.

A44. Die Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal trafen am Montagnachmittag einen erheblich beschädigten Reisebus auf der Autobahn 44 in Fahrtrichtung Kassel an. Das Wrack war völlig verkehrsunsicher und wurde von den Polizisten aus dem Verkehr gezogen. Der Omnibus war mit zerstörter Windschutzscheibe, fehlenden Seitenscheiben und erheblich beschädigten Dach unterwegs.

Wie die Beamten ermittelten, sollte das Wrack überführt werden. Der Bus war nach einem Verkehrsunfall verkauft worden. Der Unfall hatte sich bereits am 21. Juli im Landkreis Meißen im Bundesland Sachsen ereignet. Der damalige Fahrer hatte offenbar die Höhe einer Bahnbrücke unterschätzt. Als er unter der 3,10 m hohen Brücke hindurchfuhr, blieb der Bus mit dem Dach des 3,80 m hohen Busses hängen.

Innenansicht: Die Seitenscheiben des Busses fehlten.

Wie die Autobahnpolizisten berichten, war der beschädigte Omnibus auf der A 44 im Bereich Diemelstadt besorgten Verkehrsteilnehmern aufgefallen, die die Polizei verständigten. Eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal traf das Wrack mit rund 80 km/h in Höhe der Anschlussstelle Zierenberg an und lotste es zum nächsten Parkplatz Firnsbachtal. Dort endete die Fahrt für den Busunternehmer, der den Reisebus zunächst nach Kassel und anschließend nach Leipzig zu einem Käufer transportieren wollte. Das Fahrzeugwrack musste anschließend per Abschlepper abtransportiert werden.

Nun kommt auf den Unternehmer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Inbetriebnahme eines völlig verkehrsunsicheren Fahrzeugs zu. Die weiteren Ermittlungen werden von der Autobahnpolizei Baunatal geführt.

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