Die Praxis ist seine Schule: Andreas Pape steht vor und hinter der Kamera seinen Mann

+
Dann wagte Pape den Sprung von der Fernseh- zur Filmkamera: Andreas Pape. 

„Dass ich mal Schauspieler werden würde, hätte ich als Kind nie gedacht“, berichtet Pape. Denn der Startschuss für die Medienkarriere des 37-Jährigen fiel in einem Jugendzimmer.

Kassel. „Man versteht sein Handwerk nur dann vollkommen, wenn man beide Blickwinkel kennt“, findet Andreas Pape. Und der 37-Jährige weiß bestens, wovon er redet, denn seit 1999 ist der Kasseler als Schauspieler, Synchronsprecher und Kameramann aktiv. Unter anderem hat Pape bei einem „Tatort“ und „Alarm für Cobra 11“ mitgespielt sowie bei zahlreichen Underground- und Independent-Filmen mitgewirkt.

2013 erschien die in Sri Lanka, Malta, Tunesien, Griechenland und Deutschland gedrehte Kinoproduktion „Die Männer der Emden“, in der er die Rolle des Johannes Burgwächter verkörperte. 2016 spielte das Multitalent an der Seite von Schauspieler Hannes Jaenicke im Film „Männertag“. „Dass ich mal Schauspieler werden würde, hätte ich als Kind nie gedacht“, berichtet Pape. Denn der Startschuss für die Medienkarriere des mehrmaligen Deutschen Meisters und Europameisters im Wasserski fiel in einem Jugendzimmer.

„Ein Freund von mir war ein regelrechter Filmjunkie und hat mich damals damit angesteckt. Irgendwann kamen wir auf die Idee, selber Independent-Kurzfilme zu produzieren, die wir an unsere Freunde weitergaben. In den Filmen übernahm ich nicht nur eine Rolle, sondern drehte auch selbst.“ Nach ein paar Filmen habe ihn ein Bekannter auf sein Schauspieltalent angesprochen und ihm geraten, es ernster zu verfolgen. „So nahm die Sache seinen Lauf. Während andere allerdings auf eine Schauspielschule gingen, wurde bei mir die Praxis zur Schule.“ Während einer Ausbildung zum Kameramann bekam der gebürtige Bad Arolser viele Einblicke vor und hinter der Kamera: „Zum einen lernte ich, was vor der Kamera gut rüber kommt und zum anderen, wie man filmen muss, um die Zuschauer zu begeistern.“ Angebote für Fernseh-Rollen folgten. Dann wagte Pape den Sprung von der Fernseh- zur Filmkamera. Im kommenden Herbst wird er beim Dreh des Films „Eneme“ der Kasseler Produktionsfirma Jakale, sowohl vor als auch hinter der Kamera zum Einsatz kommen. Seine Schauspielkollegen werden Sophia Thomalla und Tilo Prückner sein. „Es ist schon was besonderes, mit einem großen Budget zu drehen“, erzählt er. Erste Ergebnisse dieser Arbeit werden unter anderem beim großen Jakale-Filmabend am Samstag, 25. November, im Cineplex Kino zu sehen sein. Mehr dazu demnächst im EXTRA TIP.

Weitere Infos zu Pape unter: www. andreaspape.com

Einen Trailer zum Film Ememe gibt es hier.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Unterneustadt: Unbekannte stehlen 3.500 Euro teures Steuergerät aus Bauwagen

Bei einem Einbruch in einen Bauwagen in der Kasseler Unterneustadt Donnerstagnacht haben die noch unbekannten Diebe ein orangenes Steuergerät der Marke "Kemppi" im Wert …
Unterneustadt: Unbekannte stehlen 3.500 Euro teures Steuergerät aus Bauwagen

BMW-Motorrad aus Caldener Garage gestohlen

Aus einer Garage in Westuffeln, Calden, wurde im Zeitraum 6. bis 16. November ein schwarz-weißes BMW-Motorrad gestohlen. Die Polizei bittet Zeugen um Hinweise zu den …
BMW-Motorrad aus Caldener Garage gestohlen

Geständnis: 14-Jähriger hat Brand in der Bettenhäuser Olebachhalle gelegt

Nachdem Anfang Oktober ein Brand auf dem Dach der Olebachhalle gelegt wurde, konnte die Polizei nun durch Ermittlungen mithilfe von Zeugenaussagen den Täter finden.
Geständnis: 14-Jähriger hat Brand in der Bettenhäuser Olebachhalle gelegt

Wegen aktueller Vorfälle: Polizei warnt erneut und dringlich vor Anrufen falscher Polizeibeamter

Im Laufe des heutigen Donnerstags kam es zu einer Reihe von Anrufen falscher Polizeibeamter, die es besonders auf Senioren abgesehen haben. Die Polizei klärt über die …
Wegen aktueller Vorfälle: Polizei warnt erneut und dringlich vor Anrufen falscher Polizeibeamter

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.