Was Promis 2019 planen: Kommt der Weltrekord im Auestadion?

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Fabian von Berlepsch ist einer von den prominenten Nordhessen, die wir zu ihren persönlichen Aussichten und Vorhaben für das Jahr 2019 befragten. Ob im vollen Galopp oder eher im ruhigeren Trab – alle wollen auch im neuen Jahr weiter fest im Sattel sitzen.

Wer was erreichen will, plant früh und langfristig. Der EXTRA TIP wollte wissen, was 2019 in der Region so passieren wird.

Kassel. „2018 war ein gutes Jahr für den Airport Kassel mit über 130.000 Gästen. Das wollen wir 2019 toppen und haben mit der neuen Verbindung in die Türkei gute Karten“, schaut Flughafenchef Lars Ernst optimistisch nach vorn. Und noch etwas Wichtiges passiert in Calden. „Zusammen mit der Hessischen Landgesellschaft wollen wir das siebzig Hektar große Gewerbegebiet am alten Flughafen vermarkten.“

Gespannt wartet Löwen-Trainer Tobias Cramer auf den 14. Januar. Dann kommen seine Spieler aus dem Urlaub und Cramer kann anhand der Fitness-Apps sehen, ob alle zuhause ihre Hausaufgaben gemacht haben. Denn beim KSV Hessen Kassel ist man ehrgeizig und will auf jeden Fall eins: „Wir möchten Bayern Alzenau noch einholen und in der Relegation um den Aufstieg mitspielen.“

Plant Großes mit den kleine Riesen: Professorin Dr. Michaela Nathrath.

Völlig entspannt meldete sich Jens Rose aus dem Urlaub. „Der Aufstieg kann kommen, muss aber nicht“, setzt das Vorstandsmitglied die Mannschaft nicht unter Druck. Der Weltrekordversuch im Spiel gegen Baunatal ist ihm aktuell wichtiger. „Es wäre sensationell, wenn das Spiel gegen Ostermontag ausverkauft wäre. Und es sieht gut aus. Es gibt Firmen, die ganze Blöcke kaufen wollen. Ende Februar wollen wir die 10.000er-Grenze reißen. Kommt dann ein sportlicher Höhenflug dazu und der Aufstieg, wäre das unglaublich.“

Keinen Weltrekord, aber einen Rekordbesuch peilt Michael Dunkel, Geschäftsführer der Kurhessen Therme an. „Dazu müssten mehr als 400.000 Gäste kommen. Mit der neuen Traumwelt „1001 Nacht“ ist das machbar. Und unsere Gäste erleben immer noch eine ruhige, entspannte Erholung.“

Und was macht Ulrich Schumann, Ritter der Rotwurst, Europameister Bratwurst und Metzger aus HannMünden: „Uns haben sie am letzten Tag des Weihnachtsmarktes in Kassel den Ritter oben von unserem Bratwursthaus geklaut. Den müssen wir erst einmal ersetzen. Und dann gilt es natürlich, die Qualität unserer Wurst zu erhalten.“

Den Architekten für den 53-Millionenneubau der Kasseler Sparkasse müssen der Vorstandsvorsitzende Ingo Buchholz und seine Mitstreiter nach dem Architektenwettbewerb 2019 auswählen und genau planen, wo die 520 Mitarbeiter ab 2024 sitzen sollen. Und ganz heimlich hofft Buchholz, dass in diesem Jahr die Zinsen erstmals wieder anziehen. „Nur gering zwar, aber symbolisch.“

650 Jahre alt wird Schloß Berlepsch 2019 und Burgherr Fabian von Berlepsch will für die Besucher im Jubiläumsjahr einen „bunten Strauss Veranstaltungen schnüren.“ Ganz wichtig: „In puncto Hochzeiten haben wir mittlerweile mit eigener Burgkapelle höchstes Niveau erreicht. Das wollen wir noch ausbauen.“

Will 2019 den ganz großen Coup landen: Strafverteidiger und Schauspieler Christopher Posch.

Schon ausgebucht im ersten Quartal ist Rechtsanwalt und Schauspieler Christopher Posch: „Da bin ich gefühlt täglich als Strafverteidiger mit heftigen Fällen vor Gerichten in Norddeutschland.“ SEine Fernsehauftritte kommen trotzdem nicht zu kurz: „Mit meiner eigenen Produktionsgesellschaft habe ich „Posch’s Criminals“ für den Discovery Channel vorbereitet.“ Und sonst? Posch wird schweigsam. Ein Mega-Projekt sei in der Röhre. Der EXTRA TIP werde exklusiv informiert.

Neue Wege möchte der medizinische Leiter der „Gesundheitstage Nordhessen“ Professor Dr. Rudolf Hesterberg gehen. „Natürlich werden die Krankenhäuser weiterhin ihr Angebot vorstellen. Doch genauso wichtig soll die Vorbeugung werden, die gesunde Lebensführung.“ Und junge Menschen sollen das Berufsbild Pflege kennenlernen.

Was er 2019 plant? „Ich bin noch orientierungslos“, lacht Hessens beliebtester Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke. Der Wahlbeamte muss abwarten, was in Wiesbaden geplant wird. Ob es für ihn weiter geht? Seine Mitarbeiter hoffen es – und die nordhessische Wirtschaft auch.

GWG-Chef Peter Ley grübelt im Urlaub. „2019 warten wieder neue, spannende Baumaßnahmen auf uns“, bleibt er geheimnisvoll. „Es wird eines der spannendsten und interessantesten Jahre überhaupt.“ Kein Wunder, durchs Rathaus geistert die Zahl hundert Millionen, die angeblich in Schulen investiert werden soll. Planer: Peter Ley.

Hundert Millionen Euro wird auch die Gesundheit Nordhessen 2019 investieren. Die größten Brocken: „Wir investieren in Kassel vierzig Millionen in ein ‘Zentrum für seelische Gesundheit’ . Dazu kommen vierzig Milionen Euro für ein neues Krankenhaus in Hofgeismar“, kann sich der Vorstandsvorsitzende Karsten Honsel auf ein arbeitsreiches Jahr freuen.

Und Bischof Professor Dr. Martin Hein? Der ist noch im Urlaub und bereitet sich auf ein Jahr vor, das ihm den Abschied aus dem Amt bringt. Die Evangelische Kirche ohne „Außenminister“ Hein? Kaum vorstellbar, aber demnächst Realität.

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