Randalierende Fußballfans und Schläge bei McDonalds im ICE-Bahnhof Wilhelmshöhe

Gleich zu zwei körperlichen Auseinandersetzungen mussten Bundespolizei und Polizei am Samstag zum ICE-Bahnhof Bad Wilhelmshöhe ausrücken: Randalierende Fußballfans und eine Schlägerei bei McDonads hatten die Einsatzkräfte auf den Plan gerufen.

Kassel. Eine Schlägerei in einem Schnellimbiss im ICE-Bahnhof war der Grund für einen Einsatz der Bundespolizei am vergangenen Samstagnachmittag (16.50 Uhr). Ein 39-Jähriger aus Kassel soll einen 20-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben.

Bei den polizeilichen Maßnahmen ging der 39-Jährige plötzlich auf die gerufenen Bundespolizisten los. Da der Mann unter einem Alkohol- und Medikamentenmix stand, wurde er zunehmend aggressiver.

Schlussendlich konnte der 39-Jährige mit Unterstützung weiterer Kollegen überwältigt und gefesselt werden. Ein anschließender Alkoholtest ergab einen Wert von rund 1,9 Promille.

Ein Bundespolizist verletzte sich bei der Festnahme und musste anschließend ärztlich behandelt werden.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 39-Jährigen ein Strafverfahren eingeleitet. Nach der Ausnüchterung kam der Kasseler am Abend wieder frei.

Am Samstagabend kam es zu einem weiteren Einsatz am Bahnhof: 

Wegen einer Gruppe randalierender Fußballfans mussten um 22.40 Uhr Beamte der Bundespolizei und der Polizei Kassel ausrücken. Im ICE Richtung Hamburg gerieten mehrere alkoholisierte Anhänger von Hannover 96 und St. Pauli aneinander.

Hier bei soll einer der niedersächsischen Fans, ein 29-Jähriger aus Garbsen (Landkreis Region Hannover), mit Bierflaschen geworfen und nach anderen Fahrgästen getreten und geschlagen haben.

Beim Halt in Kassel-Wilhelmshöhe war der Übeltäter aus dem Zug geflüchtet, konnte aber kurz darauf am Bahnhofsvorplatz festgenommen werden. Ein Zugbegleiter hat den Rowdy zweifelsfrei wiedererkannt. Der 29-Jährige stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,2 Promille. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Wer Angaben zu den beiden Fällen machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Tel.-Nr. 0561/81616-0 bzw. der kostenfreien Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

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