Überfall mit Messer auf 19-Jährigen: Fünf Tatverdächtige geschnappt

Nach einem Raub am Dienstag auf dem Gelände der Uni am Holländischen Platz, bei dem ein 19-Jähriger mit einem Messer im Gesicht verletzt wurde, hat die Polizei fünf Tatverdächtige ermittelt.

Kassel. Die Ermittlungen der Polizei zu dem schweren Raub auf dem Gelände der Kasseler Universität, bei dem ein 19-Jähriger am Dienstagmorgen mit einem Messer im Gesicht verletzt wurde, brachten einen schnellen Erfolg. Alle fünf mutmaßlichen Täter konnten zwischenzeitlich ermittelt werden. Es handelt sich um vier Männer im Alter von 19, 24, 31 und 32 Jahren sowie eine 46 Jahre alte Frau, die alle aus Somalia stammen. Drei der Tatverdächtigen sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft.

Festnahme des 32-Jährigen am gleichen Abend

Aufgrund der abgegebenen Personenbeschreibungen richtete sich der Tatverdacht schnell gegen die 46-Jährige, die in Kassel wohnhaft ist. Bei den weiteren Ermittlungen gerieten zudem die vier somalischen Männer im Alter zwischen 19 und 32 Jahren in den Fokus der Polizei. Die Fahndung nach den Tatverdächtigen führte noch am gleichen Abend zur Festnahme des in Kassel wohnenden 32-Jährigen in der Unteren Königsstraße. Gegen ihn ordnete ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel die Untersuchungshaft an, weshalb er sich nun in der Justizvollzugsanstalt befindet.

19- und 31-Jähriger durch Streifen des Innenstadtreviers festgenommen

Die beiden 19- und 31-jährigen Tatverdächtigen konnten dann am nächsten Tag bei der Fahndung an verschiedenen Orten in der Kasseler Innenstadt durch die Polizei festgenommen werden. Diese beiden Männer stehen zudem im Verdacht, das Opfer mit dem Messer im Gesicht verletzt zu haben. Gegen den in einer Asylunterkunft im Werra-Meißner-Kreis wohnenden 19-Jährigen und den 31-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz hat, ordnete ein Richter heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft ebenfalls die Untersuchungshaft an. Der 24-jährige und die 44-jährige Tatverdächtigen, die nach derzeitigem Ermittlungsstand bei der Tatausführung zurückhaltender als die anderen drei Männer gewesen sein sollen und einen festen Wohnsitz in Kassel haben, befinden sich zunächst weiter auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

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