Rekord in den Kasseler Bädern: 670.000-Besucher-Marke erreicht

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Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel (li.), und Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Werke, danken den Mitarbeitern der Kasseler Bäder für ihren Einsatz in den teils extremen Hochphasen des heißen Sommers.

Knapp 673.000 Besucher strömten im vergangenen Jahr in die Kasseler Schwimmbäder – fast 93.000 mehr als im Jahr 2017 und 111.000 mehr als 2016.

Kassel. Das ist neuer Rekord seit Beginn der Neugestaltung der Kasseler Bäderlandschaft im Jahr 2009. Mehr Besucher verzeichneten die Kasseler Bäder zuletzt 1979 mit damals 758.600 Badegästen.

Das kombinierte Hallen- und Freibad am Auedamm ist wie in den vergangenen Jahren das meistfrequentierte Bad der Stadt. Fast 393.000 Besucher kamen im gesamten Jahr ins Auebad. In der Sommersaison von Anfang Mai bis Ende August wollten sich rekordverdächtige 143.000 Nordhessen im Freibad an der Fulda abkühlen. „Die ausgesprochen starken Besucherzahlen des Jahres 2018 zeigen, dass sich die Investitionen in die Kasseler Bäderlandschaft gelohnt haben“, äußert Christian Geselle, Oberbürgermeister der Stadt Kassel. „Es sind nun wohnortnahe, attraktive Ziele für die Freizeitgestaltung und für die Ausübung von Sport. Im langen, heißen Sommer 2018 haben unsere Bäder Abkühlung und Aufenthaltsqualität für Jung und Alt oft über die regulären Öffnungszeiten hinaus geboten. Auch mit diesen Rekordzahlen hat der Betrieb der Einrichtungen ausgesprochen gut funktioniert, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viel geleistet.“

Auch Dr. Michael Maxelon, Vorstandsvorsitzender der Städtischen Werke, die die fünf Kasseler Bäder im Auftrag der Stadt betreiben, freut sich über die große Beliebtheit: „Der tolle Sommer war natürlich einer der Hauptgründe für die hohen Besucherzahlen. Aber mein Dank gilt vor allem unseren Mitarbeitern. Denn sie waren gerade in den Hochphasen des Sommers immer da für unsere Badegäste, trotz der teilweise wirklich extremen Hitze. Sie haben den Besuchern immer das Gefühl gegeben, dass sie wiederkommen möchten.“

Auch die beiden Freibäder in Bad Wilhelmshöhe und Harleshausen waren wieder Publikumsmagneten für Abkühlung suchende Großstädter. In Bad Wilhelmshöhe erfrischten sich 111.000 Badegäste – und damit erstmals seit 2003 wieder mehr als 100.000. In Harleshausen waren es über 79.000 Besucher, die den Sprung ins kühlende Nass suchten. Zuletzt kamen 1979 mehr Badegäste – abgesehen vom Jahr 2016, in dem das Freibad in Bad Wilhelmshöhe wegen der laufenden Sanierung geschlossen war.

Das Hallenbad Süd hat sich im Kasseler Stadtteil Brückenhof fest als Sportstätte etabliert. Die jährlichen Besucherzahlen haben sich seit der Wiedereröffnung im Jahr 2010 bei rund 90.000 eingependelt.

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