Richtfest am MartiniTor

Martini-Tor Kassel Abbau Kran
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Im Kasseler Westend wurde jetzt im derzeit entstehenden Martini-Quartier gefeiert. In diesem Zusammenhang wurde auch der große Kran abgebaut - Symbol für den nächsten Schritt der Neubau Entstehung.

Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt baut in Kassel im Martini-Quartier / Richtfest und Kranabbau im Neubau

Kassel. Im Kasseler Westend wurde jetzt Richtfest im derzeit entstehenden Martini-Quartier gefeiert. Zu diesem Anlass gab es belegte Brötchen und Stollen und Kekse, von der Bäckerei Ruch - zukünftiger Mieter im Erdgeschoss - für alle, die für eine rasche und reibungslose Fertigstellung des Baus sorgten. In diesem Zusammenhang wurde auch der große Kran abgebaut – Symbol für den nächsten Schritt der Neubau Entstehung. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) baut mit dem MartiniTor ein Entrée zum neuen Viertel. Es entstehen 60 moderne und bezahlbare Mietwohnungen unterschiedlicher Größe sowie drei Gewerbeeinheiten.

NHW hat in Kassel aktuell 530 Wohnungen in Bau und Planung

„Das MartiniTor ist ein Baustein unseres umfangreichen Investitionsprogramms im Wohnungsbau und ein weiterer Schritt auf unserem Wachstumspfad, an dessen Ende wir unseren Bestand auf 75.000 Wohnungen erweitert haben wollen“, so NHW-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer

Bezahlbarer Wohnraum in beliebter Lage

Das neue Gebäude wird in U-Form als Blockrandbebauung an der Ecke Kölnische Straße/Uhlandstraße realisiert. Die bis zu fünf Geschosse sind nach oben hin gestaffelt und bilden zu den Anliegerstraßen attraktive Fassaden. Durch die Form entsteht ein Innenhof, der den künftigen Mietern ruhige Erholungs- und Rückzugsflächen bietet. Die 47 frei finanzierten und 13 geförderten Mietwohnungen des MartiniTor sind zwischen 48 und 93 qm groß, bieten insgesamt rund 3.770 qm Wohnfläche und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen – an Singles und Paare ebenso wie an Familien mit Kindern. Alle Wohnungen haben einen barriere-freien Zugang und sind mit einem Balkon ausgestattet. Die drei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss haben eine Nutzfläche von etwa 480 qm. In eine davon wird eine Bäckerei mit Café einziehen, die Mieter der übrigen Einheiten stehen noch nicht fest. Interessierte für die beiden Gewerbeeinheiten mit ca. 85 bzw. 185m2 Grundfläche und guter Sichtbarkeit im EG können sich unter der E-Mail-Adresse rckas-sel@wohnstadt.de an das zuständige Regionalcenter der Wohnstadt wenden. Hinzu kommen eine Tiefgarage mit 44 Stellplätzen und zwei Carsharing-Plätze. Insgesamt investiert die Unternehmensgruppe rund 16 Millionen Euro in das Projekt. Um Zeit und Geld zu sparen, werden Fertigteilwände aus Beton als Trenn-wände eingesetzt und die Außenwände aus großformatigen Kalksandsteinen gemauert. Der felsige Untergrund sowie die beengten Verhältnisse stellen darüber hinaus eine besondere Herausforderung für die Bauherren dar. Läuft weiter alles nach Plan, können die ersten Mieter im ersten Quartal 2023 einziehen.

Besonderes Augenmerk auf historischem Erbe

Die Verwandlung des ehemaligen Brauerei-Geländes zu einem lebendigen Wohnviertel nähert sich nach gut vierjähriger Entwicklung ihrem Abschluss. Auf dem 15.000 qm großen Martini-Quartier bauen neun verschiedene Bauherren – von der Genossenschaft über soziale Träger bis hin zur Wohnungsbaugesellschaft – 240 neue Wohnungen, ein Drittel davon gefördert. Dazu kommen 3.000 qm für Gewerbe und Gemeinschaftsflächen – Büros, Praxen und Geschäfte – sowie eine öffentliche Straße, die von der Kölnischen Straße bis zur Emmerich

straße quer durch das Quartier führt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem historischen Erbe. Die erhaltenswerte Bausubstanz der ehemaligen Brauerei integriert sich in das neue Viertel. Darüber hinaus bleibt ein Teil der von der Brauerei genutzten historischen Eiskeller zugänglich.

Weitere Informationen unter www.martinitor-kassel.de

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