Richtigstellung der AfD zum Briefwechsel vom 17. Februar 2018

Thomas Materner, stellvertretender Fraktionsvorsitzender AfD-Fraktion Stadt Kassel kommentiert den Briefwechsel von Chefredakteur Rainer Hahne.

Sehr geehrter Herr Hahne,
in ihrem "Briefwechsel" vom 17.02.2018 sprechen Sie die zuletzt medial bekannt gewordene Rede des Herrn Poggenburg (AfD) an, allerdings befinden sich in Ihrer Kolumne einige Unzulänglichkeiten. Zunächst ist Herr Poggenburg AfD Landesvorsitzender der AfD Sachen-Anhalt und nicht wie beschrieben von Sachsen.

Desweiteren fehlt der Hinweis auf eine Karnevalsrede vollständig, ebenso wie der Hinweis sich diese Rede an den organsierten Verband der "Türkischen Gemeinde in Deutschland" (TGD) und keineswegs an alle hier lebenden Türken. Auch der Grund für Poggenburgs "gepfefferte" Rede, nämlich dass dieser Verband das geplante deutsche Heimatministerium ablehnt, fehlt. Auch war niemals die Rede von "Kümmeltürken" sondern Herr Poggenburg sprach von Kümmelhändlern. Ein feiner, aber wichtiger Unterschied, der zeigt dass er allzu schmerzhafte Äußerungen vermeiden wollte. Nichst desto trotz gab es auch dafür vom Bundesvorstand der AfD eine Abmahnung für Herrn Poggenburg.

Er hätte wissen müssen, dass diese Äußerung wie des öfteren medial nicht vollständig erklärt wird. Ich möchte noch einmal betonen, dass in der AfD niemand etwas gegen gut integrierte, hier lange lebende türkische Mitbürger hat. Es gibt sogar AfD-Parteimitglieder aus eben diesem Kreis.

Wer leichtfertig solch wichtige Fakten einfach weglässt und völlig aus dem Kontext reißt, fördert nun eben gerade jenes Konfliktpotential innerhalb der Gesellschaft, vor der Sie ihn ihrem "Briefwechsel" warnen.

Lesen Sie hier den Briefwechsel von Rainer Hahne.

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