Kassel probt Katastrophenabwehr: Anspruchsvolle Übung mit 400 Beteiligten fordert vollen Einsatz

Mit rund 400 Beteiligten hat die Stadt Kassel eine anspruchsvolle Großübung zum Katastrophenschutz absolvieren lassen.

Kassel - Rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren waren an der Katastrophenschutzübung der Stadt Kassel beteiligt, die am Samstag (20. Oktober 2018) im Industriepark Kassel stattgefunden hat.

Neben Einheiten der Feuerwehr Kassel sowie der im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfallhilfe und Arbeiter-Samariter-Bund waren auch ein Katastrophenschutz-Löschzug des Landkreises Kassel aus der Gemeinde Calden sowie drei Kasseler Krankenhäuser an der Übung beteiligt.

Katastrophenabwehr in Kassel

Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel.
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel. © Foto: Michael Schwab
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel.
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel. © Foto: Michael Schwab
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel.
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel. © Foto: Michael Schwab
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel.
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel. © Foto: Michael Schwab
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel.
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel. © Foto: Michael Schwab
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel.
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel. © Foto: Michael Schwab
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel.
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel. © Foto: Michael Schwab
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel.
Szene von der Großübung mit rund 260 Einsatzkräfte, 60 Verletztendarsteller und 80 Übungsleiter und Organisatoren sowie 80 Fahrzeugen auf dem Gelände von SMA in Kassel. © Foto: Michael Schwab

Oberbürgermeister Christian Geselle und Brandschutzdezernent Dirk Stochla danken allen, die an der Katastrophenschutz-Übung als Einsatzkraft teilgenommen haben oder an der Vorbereitung beteiligt waren. Ein besonderer Dank geht an die Unternehmensleitung von SMA Solar Technology AG, die ihr Logistikzentrum als Übungsgelände zur Verfügung gestellt hat, und an die SMA-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die die Feuerwehr bei der Organisation der Übung unterstützt haben.

"Bei diesen großen Übungen soll die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutz-Einheiten sowie deren Zusammenarbeit erprobt werden”, erklärt Tobias Winter, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Kassel. "Vieles ist heute gut gelaufen, einiges jedoch nicht. Solche großen Übungen sollen aber gerade die Schwachstellen aufzeigen, um daraus lernen zu können.”

Die Übung werde in den nächsten Wochen noch detailliert ausgewertet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen dann in die Einsatzkonzepte sowie die Aus- und Fortbildung einfließen. Um die Einsatzkräfte bei der Katastrophenschutzübung zu fordern, hatte sich die Übungsleitung der Feuerwehr Kassel ein anspruchsvolles Einsatzszenario mit Feuer, Gefahrgut, giftige Dämpfen ausgedacht. 80 Fahrzeuge waren im Einsatz.

Das Szenario lag zwar noch unterhalb der Schwelle, ab der der Katastrophenfall ausgerufen worden wäre. Jedoch war die zu bewältigende Einsatzlage so umfangreich, dass neben Einheiten der täglichen Gefahrenabwehr auch solche des Katastrophenschutzes alarmiert werden mussten.

Die Stadt Kassel ist als untere Katastrophenschutzbehörde gesetzlich verpflichtet, regelmäßig eine Katastrophenschutzübung als notwendige vorbereitende Maßnahmen für eine wirksame Katastrophenabwehr durchzuführen. Neben der Feuerwehr Kassel, die für den Katastrophenschutz des Landes Hessen unter anderem eine Führungseinheit, zwei Gefahrstoffzüge und vier Löschzüge stellt, wirken auch das DRK, der ASB und die JUH im Katastrophenschutz mit. Das DRK stellt je einen Sanitäts- und einen Betreuungszug, ein weiterer Sanitätszug wird vom ASB und ein zweiter Betreuungszug von der JUH gestellt. Im Zuge der Katastrophenhilfe kann auch das Technische Hilfswerk angefordert werden, das in Kassel einen Ortsverband unterhält.

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