Routine gewinnen: Neue Ausstellungshalle der Kunsthochschule feiert mit Slotawa-Ausstellung Premiere

Klasse Slotawa stellt in der neuen Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel aus
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Klasse Slotawa stellt in der neuen Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel aus
Premiere in der neuen Ausstellungshalle: (v.li.) Martin Schmidl (Rektor der Kunsthochschule), Anna Holzhauer (künstlerische Mitarbeiterin von Slotawa) und Florian Slotawa.
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Premiere in der neuen Ausstellungshalle: (v.li.) Martin Schmidl (Rektor der Kunsthochschule), Anna Holzhauer (künstlerische Mitarbeiterin von Slotawa) und Florian Slotawa.
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Klasse Slotawa stellt in der neuen Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel aus
Ein Berg voller Pakete mit einer Türklinke dran: „Der einzige Ausgang“ nennt Haesol Han ihr Werk. Sie verarbeitet damit auch ihre Erlebnisse während der Coronapandemie. Man traute sich kaum vor die Tür zu gehen, blieb lieber zu Hause und bestellte sich das, was man so braucht. So kamen viele Pakete zusammen. Ihr Leben fand praktisch nur noch durch gelieferte Pakete statt. Die einem aber auch den Weg ins normale Leben versperrten. Bestellen ist halt auch bequem. Für ihre Installation hat Han noch Kartons von Freunde benutzt. „So viel habe ich dann  doch nicht bestellt.“
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Ein Berg voller Pakete mit einer Türklinke dran: „Der einzige Ausgang“ nennt Haesol Han ihr Werk. Sie verarbeitet damit auch ihre Erlebnisse während der Coronapandemie. Man traute sich kaum vor die Tür zu gehen, blieb lieber zu Hause und bestellte sich das, was man so braucht. So kamen viele Pakete zusammen. Ihr Leben fand praktisch nur noch durch gelieferte Pakete statt. Die einem aber auch den Weg ins normale Leben versperrten. Bestellen ist halt auch bequem. Für ihre Installation hat Han noch Kartons von Freunde benutzt. „So viel habe ich dann doch nicht bestellt.“
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Die offizielle Eröffnung der neuen Ausstellungshalle findet am 6. Mai statt.

Kassel. Die offizielle Eröffnung der neuen Ausstellungshalle der Kunsthochschule Kassel findet zwar erst am 6. Mai statt. Doch um „Routine zu gewinnen“, wie man die Halle nutzen kann, stellt die Klasse Slotawa derzeit in der Halle aus. Und gibt so bei einer „Fliegenden Eröffnung“, wie es Martin Schmidl, Rektor der Kunsthochschule ausdrückte, erste Einblicke in das neue Glanzstück (In das man übrigens keine Schrauben in die Wände drehen darf).

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Ausstellungseröffnung ohne großen Schnick schnack statt. Nur eine kleine Performance gab es.

Die Fertigstellung ihrer neuen Ausstellungshalle ist für die Kunsthochschule Kassel ein zentrales Ereignis. Eingebettet ins Areal des denkmalgeschützten Nordbaus von Paul Friedrich Posenenske stellt der Holzbau der Vorarlberger Architekten Innauer Matt eine wertvolle Erweiterung des Raumprogramms der Hochschule dar.

Die Ausstattung des Gebäudes ist noch nicht komplett und auch die Möglichkeiten der Nutzung müssen erst erprobt werden. In dieser Orientierungsphase, drei Monate vor der offiziellen Eröffnung, entwickelte die Klasse Slotawa die erste Ausstellung in der Halle. Arbeiten von rund 20 Studierenden, die fast alle in diesem Kontext entstanden sind, setzen sich auf installative Weise mit der Architektur des Baus auseinander und befragen die Qualitäten des neuen Raumes.

Beim ersten Blick erscheint die Kunst etwas blass, man könnte denken, die Studenten haben ihre Kunst an die Farben vom Halleninneren angepasst. Betrachtet man die Werke aber näher, entfaltet jedes seiner besonderen Wirkung.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 20. Februar zu sehen. Öffnungszeiten: täglich 13 bis 19 Uhr. Es gilt die 2G-Regel. In der Ausstellung muss ein medizinischen Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Rubriklistenbild: © Foto: Schaumlöffel

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