Am Samstag: Christopher-Street-Day in Kassel

„Loud-proud-queer“ lautet das Motto des diesjährigen Christopher-Street-Day. Am Samstag wird wieder eine bunte Demonstration durch die Stadt ziehen,

Kassel. „Loud-proud-queer“ lautet das Motto des diesjährigen Christopher-Street-Day. Am Samstag wird wieder eine bunte Demonstration durch die Stadt ziehen, mit dem die Menschen mit queerer (nicht der Norm entsprechenden) Lebensweise eben laut und stolz auf sich aufmerksam machen werden.

Dafür wünschen Oberbürgermeister Christian Geselle und die Dezernentin für Jugend, Schule, Frauen und Gesundheit den Veranstaltenden vom CSD-Verein und allen Beteiligten viel Spaß und Erfolg. „Kassel ist eine weltoffene, moderne und tolerante Stadt. Hier ist kein Platz für jegliche Form von Homophobie, Diskriminierung, Ausgrenzung und gar Hass. Das ist die wichtige Botschaft, die vom CSD ausgeht“, so Christian Geselle. „Der CSD ist offensives Eintreten gegen Diskriminierung. Damit ist die queere Bewegung ein Vorbild und Ansporn für alle, die sich Kassel vielfältig wünschen“, ergänzt Anne Janz. Sie wird am Samstag auf dem Rainer-Dierichs-Platz die Grußworte der Stadt überbringen. Bereits am Freitagmorgen um 9.30 Uhr wird vor dem Rathaus die Regenbogenflagge gehisst. Die Demonstration, die am Samstag um 12 Uhr vor dem Hauptbahnhof startet, wird das Rathaus dann zweimal passieren. Er endet wieder am Hauptbahnhof, wo ab 14.30 Uhr das Straßenfest startet. Die Stadt ist im Thema aktiv: Seit 2010 koordiniert das Frauenbüro den Runden Tisch gegen Homophobie (Angst vor bzw. Feindlichkeit gegen Schwule, Lesben, Transgendermenschen und anderen Menschen mit queerer Lebensweise).

Er setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Institutionen, Projekte und Gruppen und aus interessierten Einzelpersonen zusammen. Stadträtin Janz erinnert in diesem Zusammenhang an die Anfang Juli verstorbene Andrea Görmer, die als Geschäftsführerin der Aids-Hilfe Kassel die Arbeit des Runden Tisches in den letzten Jahren maßgeblich mit geprägt hat. Neben der Arbeit des Runden Tischs gegen Homophobie gibt es jedes Jahr vielfältige Aktionen und Veranstaltungen wie beispielsweise den Internationalen Tag gegen Homophobie, um Stadtgesellschaft, Politik und die Queer-Community für das wichtige Thema Homophobie und Transphobie zu sensibilisieren und einen Beitrag dazu zu leisten, dass gleichgeschlechtliche und queere Lebensweisen gesellschaftlich akzeptiert werden.

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