Schneechaos: Bahnen in Kassel können voraussichtlich ab Samstag zum Teil wieder fahren

Mit vereinten Kräften gegen Schnee und Eis: Die KVG hat fünf Baufirmen beauftragt, damit der Betrieb mit Bussen und Bahnen bald wieder anrollen kann. Zum Beispiel unterstützt eine Fremdfirma die KVG mit einem Zweiwegebagger, der heute u.a. auf der Wilhelmshöher Allee eingesetzt wurde. Zum Beispiel in der Kreuzung Am Stern war die KVG mit ihrem mit Räumschild und Streusalzanlage ausgestatteten Unimog zugange. Obwohl alle mit Volldampf arbeiten, gestalten sich die Arbeiten in dem fast 100 km langen Schienennetz schwierig
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Mit vereinten Kräften gegen Schnee und Eis: Die KVG hat fünf Baufirmen beauftragt, damit der Betrieb mit Bussen und Bahnen bald wieder anrollen kann. Zum Beispiel unterstützt eine Fremdfirma die KVG mit einem Zweiwegebagger, der heute u.a. auf der Wilhelmshöher Allee eingesetzt wurde. Zum Beispiel in der Kreuzung Am Stern war die KVG mit ihrem mit Räumschild und Streusalzanlage ausgestatteten Unimog zugange. Obwohl alle mit Volldampf arbeiten, gestalten sich die Arbeiten in dem fast 100 km langen Schienennetz schwierig
Mit vereinten Kräften gegen Schnee und Eis: Die KVG hat fünf Baufirmen beauftragt, damit der Betrieb mit Bussen und Bahnen bald wieder anrollen kann. Zum Beispiel unterstützt eine Fremdfirma die KVG mit einem Zweiwegebagger, der heute u.a. auf der Wilhelmshöher Allee eingesetzt wurde. Zum Beispiel in der Kreuzung Am Stern war die KVG mit ihrem mit Räumschild und Streusalzanlage ausgestatteten Unimog zugange. Obwohl alle mit Volldampf arbeiten, gestalten sich die Arbeiten in dem fast 100 km langen Schienennetz schwierig
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Mit vereinten Kräften gegen Schnee und Eis: Die KVG hat fünf Baufirmen beauftragt, damit der Betrieb mit Bussen und Bahnen bald wieder anrollen kann. Zum Beispiel unterstützt eine Fremdfirma die KVG mit einem Zweiwegebagger, der heute u.a. auf der Wilhelmshöher Allee eingesetzt wurde. Zum Beispiel in der Kreuzung Am Stern war die KVG mit ihrem mit Räumschild und Streusalzanlage ausgestatteten Unimog zugange. Obwohl alle mit Volldampf arbeiten, gestalten sich die Arbeiten in dem fast 100 km langen Schienennetz schwierig
Schnee auf den Straßen im Landkreis Kassel.
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Schneechaos in der Region: Am Montagmorgen versanken die Autos und die Straßen im Schnee.
Schnee auf den Straßen im Landkreis Kassel.
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Schneechaos in der Region: Am Montagmorgen versanken die Autos und die Straßen im Schnee.
Schnee auf den Straßen im Landkreis Kassel.
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Schneechaos in der Region: Am Montagmorgen versanken die Autos und die Straßen im Schnee.
Schnee auf den Straßen im Landkreis Kassel.
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Schneechaos in der Region: Am Montagmorgen versanken die Autos und die Straßen im Schnee.
Schnee auf den Straßen im Landkreis Kassel.
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Schneechaos in der Region: Am Montagmorgen versanken die Autos und die Straßen im Schnee.
Schnee auf den Straßen im Landkreis Kassel.
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Schneechaos in der Region: Am Montagmorgen versanken die Autos und die Straßen im Schnee.

Die Region versinkt im Schneechaos. Busse und Bahnen der KVG fahren weiterhin nicht, nachdem die KVG zunächst geplant hatte, dass am Freitag Busse und Bahnen wieder fahren können, wurde diese Einschätzung um einen Tag nach hinten korrigiert.

Aktualisiert am 12. Februar, 9:08 Uhr

Busse und Bahnen werden auch am Freitag wegen der Schneemassen noch nicht wieder fahren können. Wie die KVG per Pressemitteilung mitteilt, wird sie „im Laufe des kommenden Wochenendes, voraussichtlich am Samstag, 13. Februar, der Betrieb im Kasseler Stadtgebiet zunächst auf einem stark eingeschränkten Teil des Netzes wieder aufnehmen.“

Details zu Fahrplänen und Strecken will die KVG am Freitag (12. Februar) mitteilen. „Bei allen Überlegungen auch über etwaige Ersatzverkehre und Not-Fahrpläne steht die Betriebssicherheit an oberster Stelle“, so die KVG.

Mit der NVV-App können sich Fahrgäste über den aktuellen Fahrplan informieren. Informationen zum ÖPNV-Angebot bieten außerdem die Homepage der KVG unter: www.kvg.de und das NVV Servicetelefon unter 0800-939-0800.

Abfallentsorgung ist ab Montag wieder unterwegs

Der Wintereinbruch bringt weiterhin zahlreiche Gefahren und Behinderungen durch Schnee und Glätte mit sich. Auch Schneeberge versperren teilweise die Straßenränder, wo normalerweise die Behälter zur Leerung bereitgestellt werden.

Im Landkreis Kassel konnten daher eine Woche keine Leerungen erfolgen. Die Abholung von Sperrmüll, Elektrogeräten und Metallgegenständen entfiel ebenso in dieser Zeit. „Wir versuchen in der nächsten Woche den Regelbetrieb aufzunehmen und hoffen, dass es die Witterungs- und Straßenverhältnisse zulassen,“ so Uwe Pietsch, Betriebsleiter der Abfallentsorgung Kreis Kassel.

Folgende Punkte bitte beachten:

- Straßen für die Räum-, Streudienste und Entsorgungsfahrzeuge freihalten.

- Behälter so dicht wie möglich an die Straße stellen.

- Freier Zugang zu den Behältern. Die Behälter werden nicht über Schneeberge gezogen.

- Bei einer ausgefallenen Leerung den Behälter wieder zurückstellen.

- Tipps zum Thema „Frost im Abfallbehälter“ können auf der Internetseite der Abfallentsorgung Kreis Kassel unter Aktuelles nachgelesen werden.

Ausgefallene Leerung

Bei der Vielzahl der ausgefallenen Leerungstermine ist die Abfuhr aus logistischen Gründen nicht nachzuholen. Dies gilt auch weiterhin, solange die Behinderungen durch die Schneemassen andauern. Wenn die Behälter nicht geleert werden können, bieten wir zum Ausgleich bei der nächstmöglichen Leerung folgende Möglichkeiten an:

- Restabfall kann in haushaltsübliche Abfallsäcke neben den Restabfallbehälter gestellt werden.

- Zusätzliche Mengen an Papier und Kartons können, handlich gebündelt, neben den Papierbehälter am Abfuhrtag gelegt werden.

Die Mengen neben dem Behälter dürfen jedoch nicht größer sein als das Volumen des Behälters vor Ort.

Erstmeldung vom 8. Februar

Das Tief Tristan hat bislang Unmengen von Schnee gebracht. Zwischen 25 und 30 Zentimeter gingen etwa in Hessisch Lichtenau nieder.

Der Deutsche Wetterdienst hat eine extrem Unwetterwarnung für den Werra-Meißner-Kreis herausgegeben. Im Raum Kassel bleiben die Busse und Bahnen im Depot. Auch im Schwalm-Eder-Kreis und in Waldeck Frankenberg sind die Straßenmeistereien im Dauereinsatz. Kunden der KVG und NVV können sich online über die aktuelle Situation informieren.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen, sei es im Fahrdienst, der Betriebsleitstelle oder in den Abteilungen Infrastruktur haben sehr gekämpft, wofür wir ihnen herzlich danken“, wird KVG-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Maxelon in einer Pressemitteilung zitiert. „Jetzt aber ist ein weiterer Betrieb nicht mehr zu verantworten, denn die Sicherheit von Menschen hat höchste Priorität.“

Zudem wird davor gewarnt, dass Straßen unpassierbar sein können. Wer die Möglichkeit hat zuhause zu bleiben, sollte dies auch tun.

KVG: Bahnen fahren frühestens am Freitag wieder

Die KVG hat fünf Baufirmen zur Unterstützung beim Winterdienst beauftragt, die seit gestern mit Hochdruck arbeiten, damit die KVG ihren Linienbetrieb mit Bussen und Bahnen wieder aufnehmen kann und auch die RegioTrams wieder starten können. Ein Wiederbetrieb im gesamten Streckennetz von Bus und Bahn wird jedoch auch dann aufgrund der Schwere der Unwetterschäden und des stärker werdenden Frostes kaum möglich sein. 

Durch weitere Schneefälle am Montag und dem starken Frost, der die mehr als 70 Weichen in dem fast 100 km langen KVG-Schienennetz und vor allem die Spurrillen von Schienen zugesetzt haben, kann der Betrieb mit Straßenbahnen und RegioTrams voraussichtlich frühestes am kommenden Freitag, 12. Februar, wieder aufgenommen werden. Andernfalls bestünde die Gefahr von Entgleisungen.

Bei den Bussen ist ein Wiederanfahren des Betriebes ebenfalls nicht möglich, weil auf vielen Straßen nur eine Fahrspur freigeräumt worden ist und an den Fahrbahnrändern Pkw parken oder Schneeberge liegen. So können Busse bei Gegenverkehr nicht ausweichen.

Im gesamten Liniennetz der KVG kommt erschwerend hinzu, dass zahlreiche Haltestellen durch aufgetürmten Schnee und Glätte nicht gefahrlos benutzbar sind oder von den Bussen nicht ausreichend nah angesteuert werden können. Dadurch können Fahrgäste die Busse und auch die Bahnen nicht sicher erreichen. 

Hier appelliert die KVG dringend an die Grundstücksanlieger, ihrer Winterdienstpflicht nachzukommen: Bei Bushaltestellen, die auf einem Gehweg liegen, sind die jeweiligen Grundstücksanlieger verpflichtet, die Flächen auf einer Breite von mindestens 1,50 m von Schnee und Eis freizuhalten, damit Fahrgäste gefahrlos ein- und aussteigen können und die Türen der Fahrzeuge nicht aufsetzen.

KVG-Mitarbeiter und Mitarbeiter von fünf beauftragten Baufirmen arbeiten derzeit im gesamten Schienennetz vor allem in der Kasseler Innenstadt, auch mit schwerem Gerät und Maschinen, um den Schnee von den Gleisen und aus Haltestellen zu räumen und abzutransportieren: Acht Radlader, drei Bagger und 12 Lkw haben die zehn Teams im Einsatz.

Dabei sind das Räumen und der Abtransport des Schnees nur ein Teil der Arbeit. In den Rillen der Schienen hat sich eine feste Eisschicht gebildet. Diese muss erst sehr aufwändig entfernt werden, bevor die Straßenbahnen wieder fahren können.

Hier ist Handarbeit gefragt. Ein weiters Problem ist der Abtransport der Schneemassen. Ein Räumen auf die Nebenflächen ist nicht möglich. Deshalb muss der Schnee auf Lkw geladen und abtransportiert werden.

Sicher durch die kalte Zeit: Tipps der Feuerwehr

Gehwege frei halten

Schneeschieber, Besen und abstumpfende Streumittel sollten jetzt auf jedem Grundstück bereitstehen. Verantwortlich für das Schneeräumen ist der Grundstückseigentümer. Bei Wintereinbruch gilt es, die Gehwege an Werktagen von 7 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr abzukehren oder frei zu schieben sowie bei anschließender Schnee- oder Eisglätte abzustreuen. Hierbei sollten abstumpfende Materialien wie Granulat, Sand oder Splitt genommen werden. Suftausalz darf nur in Ausnahmefällen wie zum Beispiel bei Eisregen eingesetzt werden.

Damit die Feuerwehr und der Rettungsdienst die Gebäude bei einem Notfall schnell erreichen können, sollten Zufahrten und Wege von der Straße zu den Hauseingängen im Winter immer von Schnee und Eis geräumt sein. Dies gilt insbesondere für die ausgeschilderten Feuerwehrzufahrten.

Vorsicht Lebensgefahr: Eiszapfen und Dachlawinen

Hausbesitzer sind verpflichtet, Eiszapfen oder Schneeüberhänge, die eine Gefahr für Menschen oder Sachen darstellen, unverzüglich zu beseitigen oder den Gefahrenbereich zu sichern. Kontrollieren sie in regelmäßigen Abständen ihr Dach, um eine Gefahr für andere zu vermeiden. Anwohner und Hausbesitzer sollten Eiszapfen (etwa an Balkonen) aber nur dann selbst entfernen, wenn dies ohne Risiko möglich ist. Sollte dies nicht gefahrlos möglich sein, sollten die Hauseigentümer eine Fachfirma, z. B. eine Dachdeckerfirma, damit beauftragten.

Auf nicht notwendige Autofahrten verzichten

Sollten Sie dennoch mit dem Auto unterwegs sein müssen, nehmen Sie sich eine Decke bzw. warme Winterkleidung, etwas zu Essen und warme Getränke mit. Dies gilt insbesondere bei längeren Überlandfahrten. Dies gilt insbesondere auch für Fahrten auf Autobahnen, wenn man aufgrund einer unfallbedingten Staubildung länger im Fahrzeug verharren muss. Auch auf nicht notwendige Fußwege sollten Sie verzichten, um Stürze auf Schnee oder Eis zu vermeiden.

Vögel können nicht festfrieren

Wenn die Gewässer zufrieren, sieht man immer wieder einzelne Schwäne oder Enten, die unbeweglich auf dem Eis sitzen -um Energie zu sparen. Besorgte Beobachter denken oft, dass diese Tiere festgefroren sind und alarmieren die Feuerwehr. In der Regel frieren Wildvögel jedoch nicht am Eis fest und ein Rettungseinsatz der Feuerwehr ist nicht erforderlich.

Eingefrorene Leitungen sicher auftauen

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt führen erfahrungsgemäß zu zahlreichen Wasserrohrbrüchen. Dabei müssen oft auch die Feuerwehren tätig werden, um weitere Wasserschäden zu verhindern. Im Zusammenhang mit eingefrorenen Rohren warnt die Feuerwehr Kassel vor der großen Brandgefahr, wenn solche Leitungen unsachgemäß aufgetaut werden. Um die Rohre rostfrei zu halten rät die Feuerwehr: Wasserleitungen in unbeheizten Räumen nach Möglichkeit abstellen und die Rohre entleeren. Heizkörper in der kalten Jahreszeit nie ganz abdrehen, auch nicht nachts oder im Urlaub. Leitungen in unbeheizten Räumen mit einem Frostwächter sichern, wenn sie nicht abgestellt werden können.

Wasserleitungen richtig auftauen

Auf keinen Fall eine Lötlampe oder anderes offenes Feuer, benutzen, dies ist oft der Grund für Brände. Die Hitze entzündet durch Wärmeleitung oftmals unkontrolliert brennbare Stoffe an anderen Stellen und in Hohlräumen. Zum Auftauen besser Haartrockner, Heizlüfter, Heißluftgebläse, ein Dampfstrahlgerät oder Tücher benutzen, die in heißes Wasser getaucht wurden. Auch Heizmatten oder Wärmflaschen sind gute Hilfsmittel.

Sicher heizen

Offenes Feuer in der Wohnung vermeiden: Durch unvollständige Verbrennung kann es zur Bildung von Kohlenmonoxid kommen, das zu Vergiftungen führt. Sicherer sind Heizlüfter oder Kachelöfen. Bei Heizlüftern darauf achten, dass diese ausreichend Abstand zu brennbaren Gegenständen haben. Keine feuchte Kleidung oder Ähnliches auf Heizung oder Heizlüfter trocknen.

Man sollte auch darauf achten, dass Steckdosen nicht durch zu viele Heizgeräte überlastet werden. Wenn keine Kabeltrommel als Verlängerung genutzt wird, das Kabel komplett abrollen. Beim Einsatz von Gasheizlüftern für gute Belüftung sorgen. Brennmaterialvorräte nicht zu nahe am Ofen lagern, heiße Asche nur in feuerfeste Mülleimer oder Mülltonnen entsorgen. Heizungsanlagen und Kamine regelmäßig warten lassen.

Und: Im Falle eines Notfalles oder Brandes sofort den Notruf 112 wählen. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe, so die Feuerwehr Kassel. Hier gibt es noch weiterführende Tipps der Feuerwehr Kassel.

Aktualisiert am Montag, um 16:26 Uhr: Voraussichtlich frühestens am Mittwoch fahren wieder Busse und Bahnen 

Die Kasseler Verkehrs-Gesellschaft wird ihren Betrieb mit Bussen und Straßenbahnen frühestes am kommenden Mittwoch, 10. Februar, wieder aufnehmen können, teilt die KVG mit. Dies gilt voraussichtlich auch für die Fahrten von RegioTrams in der Kasseler Innenstadt. Voraussetzung für das Wiederanfahren ist, dass ein sicherer Fahrbetrieb gewährleistet werden kann.

Grund für die Betriebseinstellungen ist das Winterunwetter mit starken Schneefällen, Schneeverwehungen und Frost. Fahrzeuge können zum größten Teil nicht aus den beiden zugeschneiten Betriebshöfen ausrücken, der Busbetrieb kann aufgrund stark verschneiter und glatter Straßen ebenfalls nicht gewährleistet werden.

Die Straßenbahnen und RegioTrams können nicht sicher fahren, weil Weichen und Schienenrillen durch verdichteten Schnee verstopft sind. Auf Streckenabschnitten in höheren Lagen oder waldreichen Gegenden wie im Lossetal und am Bergpark, türmt sich teilweise Schnee auf den Gleisen. Durch diese verschiedenen Faktoren besteht für Schienenfahrzeuge die Gefahr, dass sie entgleisen oder im Schnee und damit auf freier Strecke stecken bleiben. Darüber hinaus sind zahlreiche Haltestellen durch Schnee und Eisglätte für Fahrgäste nicht mehr zugänglich, und sie können dort auch nicht sicher ein- und aussteigen.

Die KVG sah sich am heutigen Montagmorgen, 8. Februar, deshalb gezwungen, ihren Betrieb mit Bussen und Straßenbahnen vollständig einzustellen, auch die RegioTrams mussten im Depot bleiben und können aufgrund der Unwetterfolgen auch im regionalen Schienennetz nicht verkehren.

Bis dahin war es der KVG trotz des gegen Samstagmittag einsetzenden Unwetters gelungen, ihren Betrieb auf den acht Straßenbahn- und 16 Buslinien im Stadtgebiet Kassel und dem näheren Umland weitestgehend aufrecht zu halten. Am Samstag, 6. Februar, musste nur der Busbetrieb ab kurz vor 23 Uhr bis zum frühen Morgen eingestellt werden. Am Sonntag hieß es ab etwa 18 Uhr bei den Straßenbahnen: Nichts geht mehr. Weil sich die Situation in der vorigen Nacht weiter deutlich verschlechtert hat, hat die KVG entschieden, ihre Busse und Bahnen heute Morgen nicht in den Linienverkehr zu schicken.

Auch heute und morgen werden Mitarbeiter der KVG, unterstützt von zusätzlich beauftragten Firmen, Weichen und Schienenrillen von verdichtetem Schnee und Eis befreien. Winterdienstfahrzeuge werden auch von externen Firmen geordert, um Schnee aus den Betriebshöfen, von Strecken und, wo möglich, aus Haltestellen zu räumen.  

Die KVG bedankt sich in einer Pressemitteilung bei ihren Fahrgästen für die Geduld und das entgegengebrachte Verständnis. Über www.kvg.de und die elektronischen Fahrplananzeiger wird weiter über Einschränkungen im ÖPNV informiert.

Weiter bieten die NVV-App Informationen über die aktuellen Fahrpläne, und Fahrgäste können hier auch einen Fahrschein kaufen. Das NVV Servicetelefon ist gebührenfrei unter Tel.: 0800-939-0800 erreichbar.

Sicherheit für Fahrgäste geht vor

 Sicherheit für Fahrgäste und Mitarbeiter geht vor. Deshalb hat die KVG entschieden, dass die Busse und Straßenbahnen am heutigen Montagmorgen, 8. Februar, vorerst in den Betriebshöfen bleiben. Auch die RegioTrams können aufgrund des Winterunwetters nicht fahren.  Trotz Dauerschneefällen seit etwa Samstagmittag, starken Schneeverwehungen und zunehmendem Frost ist es der KVG gelungen, den Betrieb auf ihren acht Straßenbahn- und 16 Buslinien im Stadtgebiet Kassel und dem näheren Umland weitestgehend aufrecht zu halten. Bis auf wenige Ausnahmen, die vor allem starke Steigungsstrecken wie etwa im Druseltal, am Bergpark, zur Hessenschanze oder nach Vellmar betrafen, konnten Busse und Straßenbahnen trotz des Unwetters fahren.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen, sei es im Fahrdienst, der Betriebsleitstelle oder in den Abteilungen Infrastruktur haben sehr gekämpft, wofür wir ihnen herzlich danken“, sagt KVG-Vorstandsvorsitzender Dr. Michael Maxelon. „Jetzt aber ist ein weiterer Betrieb nicht mehr zu verantworten, denn die Sicherheit von Menschen hat höchste Priorität. “In Sondereinsätzen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KVG, unterstützt von beauftragten Firmen, zum Beispiel am gestrigen Sonntag über Stunden hinweg immer wieder Weichen und Schienenrillen von verdichtetem Schnee und Eis befreit. Mit Glycerinsprühanlagen ausgestattete Straßenbahnen fuhren im Linienverkehr, um das Vereisen von Oberleitungen zu verhindern.

Als Fahrdrähte zu vereisen begannen, wurde eine mit einer Raureifleiste ausgestattete Straßenbahn eingesetzt. Liegengebliebene Busse wurden abgeschleppt, alte Hochflurbahnen, Baujahr 1986, fuhren im Streckennetz, weil sie aufgrund ihrer Bauart eher in der Lage sind, Strecken freizufahren. Mit eigenen Winterdienstfahrzeugen räumten KVG-Mitarbeiter in den Betriebshöfe Schnee, damit Busse und Bahnen überhaupt ausrücken konnten.

Am Samstag, 6. Februar, musste nur der Busbetrieb ab kurz vor 23 Uhr bis Betriebsschluss am frühen Morgen aus Sicherheitsgründen eingestellt werden. Am Sonntag, 7. Februar, hieß es ab etwa 18 Uhr bei den Straßenbahnen: Nichts geht mehr. Weil sich die Situation in der gestrigen Nacht aber weiter deutlich verschlechtert hat, hat die KVG entschieden, ihre Busse und Bahnen heute Morgen nicht in den Linienverkehr zu schicken.

Das Risiko für Busse besteht vor allem in glatten Straßen und Schneeverwehungen. Kommt ein Bus mit seien 28 oder 12 Tonnen Gewicht, je nach Größe, ins Rutschen, ist er kaum zu stoppen. Der Straßenbahnbetrieb war vor allem betroffen, weil verdichteter Schnee und starker Frost Weichen zugesetzt hat, wogegen auch die elektrischen Weichenheizungen nichts mehr ausrichten können. Hinzu kam, dass Schnee und Eis die Rillen der Schienen zunehmend verstopften, wodurch die Gefahr von Entgleisungen steigt.

Eine Prognose, wann der Kasseler ÖPNV wieder anrollen kann, ist derzeit nicht möglich. Abgewartet werden muss, wann die Schneefälle nachlassen und die Stadtreiniger Kassel die Straßen wieder freiräumen können. Sobald sich Besserung abzeichnet, wird die KVG mit eigenen Mitarbeitern und der Unterstützung anderer Firmen erneut beginnen, Schienen und Weichen sicher funktionsfähig zu machen und auch wieder ihre Spezialbahnen sowie die Hochflurbahnen einsetzen.

Die KVG bedankt sich herzlich auch bei ihren Fahrgästen für ihre Geduld und das entgegengebrachte Verständnis und wird über die Medien, ihre Homepage www.kvg.de und die elektronischen Fahrplananzeiger weiter informieren.

Weiter bieten die NVV-App Informationen über die aktuellen Fahrpläne, und Fahrgäste können hier auch einen Fahrschein kaufen. Das NVV Servicetelefon ist gebührenfrei unter Tel.: 0800-939-0800 erreichbar.

Rubriklistenbild: © KVG AG

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