"Schritt in die richtige Richtung"

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Helsa/Kaufungen. Tilo Kühte: "Informationsveranstaltung zur A44 zum früheren Zeitpunkt hätte stochern im Neben verhindert"

Helsa/Kaufungen. Als konstruktiv und "Schritt in die richtige Richtung" bezeichneten der Vorsitzende der SPD-Fraktion Helsa, Dirk Schröder und Bürgermeister Tilo Küthe die von Minister Tarek Al-Wazir initiierte Informationsveranstaltung zur A44 in Kaufungen.

"Eine solche Veranstaltung hätten wir uns bereits zu einem früheren Zeitpunkt gewünscht", so die beiden Helsaer Kommunalpolitiker. "Ein langes Stochern im Nebel wäre uns erspart geblieben, nun wissen wir worum es geht und wo die Gemeinde Helsa dran ist."

Positiv bewertet werden die geplanten Verbesserungen beim Lärmschutz, wo der Schwerpunkt nunmehr auf aktivem statt passivem Lärmschutz liegen soll.

Nicht hinnehmbar ist jedoch die Planung im Bereich zwischen Kunstmühle (Kaufungen) und Helsa. In diesem Bereich soll die Trasse der A44 auf der bestehenden B7 geführt werden.

Bei einer Vollsperrung der A44 würde der entstehende Umleitungsverkehr durch die Ortslagen der Gemeinden Helsa und Kaufungen geführt.

Dies ist nach Auffassung von Schröder und Küthe nicht machbar. "Hessen-Mobil hat bei der Veranstaltung in Kaufungen deutlich gemacht, dass es zu Problemen kommen wird. Man geht davon aus, dass sich zwei LKWs nur im Schritttempo begegnen können. Selbst dies bezweifeln wir, es wird zu erheblichen Problemen und enormen Belastungen unserer Ortslage kommen", so Küthe und Schröder. "Die Vertreter von Hessen-Mobil gehen zwar von einem sehr seltenen Ereignis aus, was dazu führen wird, allerdings kann dies niemand stichhaltig prognostizieren".

Tarek Al-Wazir als zuständiger Minister des Landes Hessen bezeichnete den momentanen Planungszustand als "Zwischenphase". Aus Sicht der beiden Helsaer Politiker muss diese "Zwischenphase" nun konstruktiv genutzt werden um die bestehenden offenen Fragen zu klären.

"Hilfreich dabei ist, das Al-Wazir die weitere Einbindung der betroffenen Kommunen und die damit verbundene Transparenz im weiteren Verfahren zusagte", so Küthe.

"Es gelte weiterhin der Beschluss der Gemeindevertretung Helsa "A44 – so nicht!" im Rahmen dieses Beschlusses werde die Gemeinde Helsa die weitere Planungsphase konstruktiv und kritisch begleiten", so Schröder und Küthe abschließend.

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