Seit November in Vellmar vermisst: Wer hat Chihuahua-Hündin Mahlya gesehen?

Vermisst die Chihuahua-Hündin schmerzlich: Mirka Momberg damals mit Mahlya.
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Vermisst die Chihuahua-Hündin schmerzlich: Mirka Momberg damals mit Mahlya.

Wo ist Mahlya? Das fragt sich Familie Momberg schon seit 19. November 2019, als die kleine Chihuahua-Hündin an der Ecke Bremer Straße in Vellmar verschwand.

Vellmar/Kassel. Der sehr ängstliche Hund erschreckte sich vor anderen Spaziergängern und floh. Sofort begann die Familie mit der Suche nach ihrem kleinen Vierbeiner. „Wir haben Suchtrupps gebildet, welche sich aus vielen, teilweise unbekannten, Menschen zusammengesetzt haben. Mit deren Hilfe konnten wir weit über 3.000 Flyer im ganzen Stadtgebiet Kassel und in Vellmar verteilen, um die Bewohner auf unsere Mahlya aufmerksam zu machen“, schildert Besitzerin Mirka Momberg. Bislang leider ohne Erfolg.

Mahlya ist gechipt und bei Tasso registriert. Sie ist Fremden gegenüber sehr zurückhaltend.

Hilfe bekam die Familie von einer professionellen Gruppe Tiersicherer, die auf die verzweifelte Lage aufmerksam wurde. „Mit deren Hilfe konnten wir an markanten Stellen Futterstellen mit Wildkameras einrichten, in der Hoffnung, dass wir Mahlya eventuell in einem Bereich binden können“, so die Besitzerin. An den überwachten Futterstellen konnten leider nur Füchse, Katzen oder Waschbären beobachtet werden. Anfangs ist der kleine Hund noch ein paar Mal in der Umgebung gesichtet worden – ein Suchhund bestätigte laut Helferteam die Vermutung, doch ist es ruhiger geworden.

Kein Todfund, aber auch keine Spur von Mahlya

„Bis Anfang März hatten wir noch regelmäßige Hinweise, dass sich Mahlya im Bereich der Nordstadt zwischen Quellhofstraße und Hegelsberg befinden würde, diese hörten dann plötzlich auf. Wir gehen davon aus, sollte unser Schatz noch am Leben sein, dass eine Person sie aufgenommen haben könnte.“ Denn Todfunde gab es wohl keine, die auf Mahlya passten. Die Familie geht daher von Fundunterschlagung aus. Vielleicht dachte auch jemand, dass der kleine Hund ausgesetzt wurde und hat sie aufgenommen, ohne es zu melden oder in dem Wissen, dass sie vermisst wird.

„Das Schlimmste ist die Ungewissheit, die wir täglich erleben. Wir sind alle so traurig und verzweifelt, dass man es kaum in Worte fassen kann. Seit November dreht sich ein Großteil unseres Alltags nur darum, unsere Mahlya wiederzufinden. Wir sind noch immer über jeden Hinweis dankbar, mit der Hoffnung, endlich Gewissheit zu erlangen oder unseren Hund wiederzubekommen.“

Wer etwas zum Verbleib von Mahlya weiß, kann sich unter 01737733070 oder über die Facebook-Seite „Wo ist Mahlya?“ melden.

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