Zum Semesterstart: Zusammen oder lieber alleine wohnen?

+
Zum Semesterstart suchen wieder viele Studenten eine Wohnung oder ein WG-Zimmer. Aber was ist preiswerter?

Die Mietpreisanalyse Unistädte von immowelt.de berechnet, ob es sich lohnt, alleine in eine Wohnung zu ziehen oder eher ein WG-Zimmer anzumieten. Außerdem hilft das Studentenwerk der Uni Kassel bei der Wohnungssuche.

Kassel. Nicht mehr lange, bis Studenten wieder in vollen Hörsälen, dicht an dicht, sitzen und alles Wissenswerte aufschreiben und versuchen aufzusaugen. Das neue Semester mit neuen Studenten, die zum Großteil alle eine Wohnung oder ein WG-Zimmer in Kassel suchen steht vor der Tür. Aber was ist denn eigentlich preiswerter?

Der Mietpreis-Check Unistädte von immowelt.de verrät es. Hierfür wurden 67 Hochschulstädte untersucht, darunter auch Kassel. Vorab kann man schon ein mal sagen, dass Studenten, die sich mit dem WG-Leben arrangieren können, preiswerter leben, als diese, die alleine wohnen möchten.

Denn in Kassel zahlen Studenten für eine eigene Wohnung, in der sie alleine leben 8,90 Euro pro Quadratmeter. In einer WG zahlt man hingegen nur sieben Euro pro Quadratmeter. Das macht ein Ersparnis von 21 Prozent. Der Spitzenreiter in Sachen günstigstes WG-Zimmer in Deutschland ist Gießen mit 36 Prozent Ersparnis bei 13,60 Euro pro Quadratmeter für eine Wohnung und 8,70 Euro pro Quadratmeter für ein WG-Zimmer. So die Berechnung von immowelt.de.

Wem es egal ist, ob Wohnung oder WG-Zimmer, muss sich dennoch beeilen, denn der Andrang ist groß. „Im vergangenen Wintersemester hatten wir eine Gesamtzahl von rund 25.000 Studenten, davon rund 5.900 im ersten Fachsemester. Wir rechnen damit, dass die Nachfrage auch in diesem Jahr groß ist“, erzählt Sebastian Mense vom Presseteam der Uni Kassel.

Ein Wohnheim des Studentenwerks in der Kohlenstraße 105. Rund 1.100 Wohnung in Wohnheimen gibt es.

Dem Studentenwerk Kassel stehen rund 1.100 Wohnungen in ihren Wohnheimen in Kassel und Witzenhausen zur Verfügung, die vermietet werden. „Zum Beginn des Wintersemesters 2017/2018 rechnen wir mit ca. 350 freien Wohnheimplätzen, die neu vermietet werden können“, so Brigitte Schwarz vom Studentenwerk der Uni Kassel. „Zusätzlich vermitteln wir kostenlos die Angebote privater Vermieter. Diese können ihre Angebote selbst über die Home- page des Studentenwerks veröffentlichen. Sie können ihr Angebot aber auch telefonisch durchgeben. Es wird dann bis Mitte November an der Infotheke des Studentenwerks im Campus Center ausgehängt“, so Schwarz weiter.

Angst, auf der Straße schlafen zu müssen, muss allerdings niemand haben. Denn das Studentenwerk hat den „Sofa frei?!“-Appell, bei dem es innerhalb der Uni Kassel Menschen sucht, die für die ersten Tage des neuen Semesters eine Matratze oder vielleicht sogar ein Zimmer für internationale Studenten frei haben. Man kann sich ganz einfach im Studentenwerk registrieren lassen, um mitzumachen. Weitere Infos zum „Sofa frei?!“-Appel und Aktionen gibt es hier.

(szr)

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Zwei Überfälle auf Pizzaboten in Kassel und Fuldatal

Aufgrund der Täterbeschreibung geht die Polizei davon aus, dass beide Überfälle von ein und der selben Person begangen wurden.
Zwei Überfälle auf Pizzaboten in Kassel und Fuldatal

Bildergalerie: Die Connichi 2017 am zweiten Tag

Kassel. Die Mangas sind wieder los: Connichi lockt wieder viele Paradiesvögel nach Kassel. Am Wochenende findet die 16. Manga-Messe Connichi statt. 
Bildergalerie: Die Connichi 2017 am zweiten Tag

Kassel: TV-Anwalt Christopher Posch eröffnet Boardinghouse im Ex-Knast

Dort wo früher Tristesse herrschte sind moderne Appartements entstanden. „Livinspace-Boardinghouse“ heißt das Ganze.
Kassel: TV-Anwalt Christopher Posch eröffnet Boardinghouse im Ex-Knast

documenta: Dank für eine gelungene Weltausstellung

Kassel - das Wichtigste gleich vorweg: Wer nach den finanziellen Problemen der documenta personelle Konsequenzen durch den Aufsichtsrat erwartet hatte, wurde enttäuscht.
documenta: Dank für eine gelungene Weltausstellung

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.