Sieben Festnahmen und Durchsuchungen wegen Diebstahls von Firmeneigentum in Kassel

Am Mittwoch durchsuchten Beamten der Kasseler Polizei die Wohnungen von insgesamt sieben Tatverdächtigen im Landkreis Kassel, im Werra-Meißner-Kreis, Köln, Iserlohn und Oldenburg wegen des Verdachts des Diebstahls von Firmeneigentum.

Kassel. Vorausgegangen war die Strafanzeige einer Kasseler Firma, da aus deren Güterverteilzentrum im Februar und Mai dieses Jahres zwei Paletten mit Steuergeräten für Solaranlagen entwendet worden waren. Der Wert der 240 gestohlenen Geräte beläuft sich insgesamt auf ca. 170.000 Euro. Durch die umfangreichen Ermittlungen der Beamten, die vollumfänglich von der geschädigten Firma unterstützt wurden, gelang es im weiteren Verlauf, insgesamt sieben Tatverdächtige zu identifizieren. Es handelt es sich um zwei Mitarbeiter der Firma, einen 31-Jährigen aus dem Landkreis Kassel und einen 37-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis, die offenbar gemeinschaftlich mit einem 28-Jährigen aus Köln handelten.

Einer der Tatverdächtigen, ein 41-Jähriger aus dem Werra-Meißner-Kreis, war, wie sich herausstellte, offenbar nicht weiter in den Diebstahl oder den Weiterverkauf des Diebesguts involviert. Des Weiteren stehen eine 33-Jährige und ein 37-Jähriger aus Iserlohn und ein 35-Jähriger aus Oldenburg im Verdacht der Hehlerei, da sie die gestohlene Ware angekauft haben sollen.

Die Staatsanwaltschaft Kassel hatte aufgrund der vorliegenden Verdachtsmomente Durchsuchungsbeschlüsse für die sechs Wohnungen der insgesamt sieben Tatverdächtigen bei Gericht erwirkt, die nun am vergangenen Mittwoch vollstreckt wurden. Dabei konnten die Ermittler zahlreiche Beweismittel auffinden, wodurch sich der Tatverdacht in den meisten Fällen erhärtete. Ein Teil der Tatverdächtigen hat die Diebstähle inzwischen eingeräumt.

Die Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt, da keine Haftgründe gegen sie vorlagen. Die Ermittlungen dauern an.

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