Ein Signal für die Zukunft der Kasseler Markthalle

EXTRA TIP Redaktionsleiter Victor Deutsch beschäftigt sich in seinem Zwischenruf mit der Zukunft der Kasseler Markthalle

Kassel. Es ist ein wichtiges Signal für die Zukunft der Kasseler Markthalle: Mit dem Rückkauf des Gebäudeserhält die Stadt den Handlungsspielraum, der für eine konzeptionelle Ausrichtung wichtig sein wird. Denn neben inhaltlichen Änderungen werden auch bauliche Maßnahmen von Nöten sein, um die beliebte Anlaufstelle zum Einkaufen und Verweilen weiterhin attraktiv zu halten.  Die verbleibenden zwei Jahre des Pachtvertrags gilt es nun gut zu nutzen, um dann mit einem frischen Konzept rechtzeitig am Start zu sein. Sowohl die Überlegungen, das erste Geschoss als attraktiven Tagungsort zu nutzen (gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Renthof-Hotel ein wohl einzigartige Möglichkeit) als auch eine stärkere bauliche Trennung zwischen Erd- und Untergeschoss dürften dabei eine Rolle spielen. Denn noch muss man bei den Öffnungszeiten den Spagat machen zwischen den gastronomischen Angeboten, für die drei Tage nicht ausreichend sind, und den Marktbeschickern, für die schon heute die Öffnungstage von Personal und Umsatz schwer zu stemmen sind. Der Blick in andere Städte zeigt, dass beides erfolgreich nebeneinander existieren kann. Und dass die Markthalle mit ihrem besonderen Charme jeden Einkaufs-tempel mit seinem austauschbaren Warenangebot schlagen kann.

Rubriklistenbild: © Kropf

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