„Sola“-Festival am 31. Mai in Kassels Karlsaue mit DJ Paul Kalkbrenner als Headliner

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Am 31. Mai steigt das Sola-Festival auf der Karlswiese in Kassel. Zwischen 12 und 22 Uhr legen DJs wie der intarnational bekannte Paul Kalkbrenner für die Raver auf.

Am Pfingstsonntag wird die Karlswiese in Kassel zur Tanzfläche. Tausende Raver aus Nordhessen und ganz Deutschland werden zur Premiere des "Sola-Festivals" mit international bekannten DJ-Größen erwartet.

Kassel. Im Tourplan für dieses Jahr stehen bei DJ-Ikone Paul Kalkbrenner Metropolen Europas und der Welt. Seit Anfang der Woche wird auch Kassel aufgeführt. Denn Kalkbrenner ist Headliner des Elektro-Festivals am 31. Mai auf der Kasseler Karlswiese. Gelockt habe ihn nicht nur die üppige Gage. Auch der Veranstaltungsort selbst habe auf die gebuchten DJ-Größen Eindruck gemacht, berichten die Veranstalter des Sola-Festivals. Die Wortschöpfung („Weils gut klingt“) fand bei Google passende Übersetzungen: „Der Frieden“ heißt „Sola“ auf Afghanisch. Und „Sonne“ auf Isländisch. Ein gutes Omen also.

„Die Karlsaue ist nicht nur ein schöner, sondern auch ein sensibler Ort“, unterstrich der Direktor der Museumslandschaft Hessen-Kassel, Prof. Dr. Martin Eberle anlässlich der Pressekonferenz zum geplanten Event. Im vergangenen Jahr sei man auf die MHK zugekommen. „Und nach einer sehr überzeugenden Präsentation stellen wir die Karlsaue gerne zur Verfügung“, ist der Direktor von einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Park überzeugt.

Erfahrungen mit besonderen Orten

Denn die AC2B GmbH aus Würzburg brachte nicht nur schöne Bilder, sondern beste Referenzen mit nach Kassel. Sowohl im Residenzschloss Rastatt (mit Cocoon-Legende Sven Väth) als auch bei der Event-Reihe auf der Main-Insel in Gemünden legten die Veranstalter um die Geschäftsführer Adam Cieplak, Sebastian Kunz und Andreas Müller begeisternde Veranstaltung mit vielen tausend Besuchern im Zeichen der elektronischen Musik hin. „Wir machen pro Jahr etwa neun große Veranstaltungen“, verweist Cieplak auf den großen Erfahrungsschatz.

 In Kassel würde nun die Detailplanung beginnen, nachdem der einwöchige Karten-Vorkauf (noch bis Sonntag!) zum Preis von 17 Euro sehr gut angelaufen ist. Später steigt der Kartenpreis dann Schritt für Schritt auf 35 Euro an. „Es wäre illusorisch, dass wir beim ersten Mal an der Besucher-Obergrenze von 20.000 kratzen werden – wir wollen es aber versuchen“, sagt Cieplak und lobt die gute Zusammenarbeit im Vorfeld mit MHK und Kassel Marketing.

„Es ist ein spannendes Projekt und soll nicht beim einmaligen Experiment bleiben“, wünscht sich Andreas Bilo, Geschäftsführer von Kassel Marketing und verweist auf den Kasseler Marketing-Claim: „Kunst. Kultur. Erleben.“ Kassel sei nicht nur ein Standort der Hochkultur sondern würde auch der jungen Kultur-Szene Raum bieten. „Das gibt neue Impulse für die Übernachtungsstatistik“, ist sich der Marketing-Chef sicher, dass über Pfingsten der nahe Campingplatz wohl ausgebucht sein wird.

Prof. Dr. Martin Eberle, Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel und Kassel Marketing-Geschäftsführer Andreas Bilo mit den „Sola-Festival“-Veranstaltern Adam Cieplak, Sven Kunz und Andreas Müller (v.li.) beim Ortstermin auf der Kasseler Karlswiese.

Adam Cieplak und seine Kollegen werden in den nächsten Tagen noch etliche Gespräche führen – auch mit den lokalen DJs und Club-Betreibern: „Wir streben Kooperationen mit den Machern vor Ort an“, sagt Ciplak. Und die Spielzeit von 12 bis 22 Uhr biete genügend Raum für anschließende Feiertags-Abendgestaltung.

Übrigens: Drei Tage soll allein der Aufbau zum Festival dauern. Und dabei werden auch Teile der Wiese mit einem besonderen Schutz bedeckt werden. Regen würde so nicht gleich die Wiese unter den Füßen der Tanzenden in eine Schlammlandschaft verwandeln. Einen Alternativstandort gibt es übrigens laut den Veranstaltern nicht, wenn Hochwasser die Aue fluten würde. „Wir haben aber schon das Auestadion angeboten“, informiert Andreas Bilo.

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