Der Sommer kann kommen: Kulturzelt Kassel veröffentlicht Konzert-Programm

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„Scheiß Leben, Gut Erzählt“ heißt Olli Schulz neues Album, das er am 20. Juli präsentiert.

Das Sommerfestival an der Drahtbrücke ist in Deutschland einmalig. Jetzt haben die Veranstalter des Kulturzelts das Programm für dieses Jahr veröffentlicht. Hier gibt es die Vorschau!

Kassel. Ein gutes Festival ist wie ein guter Song. Der Refrain führt das Publikum zusammen, das sich dann auch auf neue Erfahrungen einlässt. „Wir machen unser Festival, um für Musik zu begeistern. Wir möchten unserem Publikum gute Musik vorspielen, das ist unser Antrieb und unsere Begeisterung. Und so freuen wir uns auf das Kulturzelt 2018 ebenso wie das Publikum.“, so die Kulturzelt-Macherin Angelika Umbach, die zusammen mit Lutz Engelhardt heute Morgen das Konzert-Programm veröffentlichte. Und das kann sich wie immer sehen und hören lassen.

Das Kulturzelt wird ab dem 12. Juli zum 33. Mal die Herberge für renommierte Stars und vor allem auch für jene, die vielleicht noch fremd in der Stadt sind, die man aber unbedingt kennenlernen will. Schon der Auftakt ist vielversprechend. Die Band „Meute“ (eine Blaskapelle, die Techno spielt) ist perfekt für die Eröffnung am Donnerstag, 12. Juli: Ein sich bewegendes musikalisches Kollektiv, das dank Blaskraft und Energie ein Symbol für die Eröffnung eines Festes ist. Weiter geht es am Freitag, 13. Juli, mit dem „Joachim Kühn New Trio” aus Kanada und Deutschland, Slowdive aus England treten am 14. Juli unter der Zeltkuppel auf.

Die gesamte Bosse-Band-Familie ist in Bewegung und kommt am 19. Juli ins Kulturzelt.

Am Dienstag, 17. Juli, bringen „Shout Out Louds” aus Schweden fröhlichen Indiepop, mit dem man auf Sommer-Festivals perfekte Momente erlebt. Mit „Kensington” folgt die erfolgreichste Indie-Rock-Band der Niederlande am 18. Juli. Ein alter Bekannter kommt am Donnerstag, 19. Juli, ins Kulturzelt: Bosse. Er wird mit seiner Festival Warm Up Show für Stimmung sorgen. „Scheiß Leben, Gut Erzählt“ heißt Olli Schulz neues Album, welches er am Freitag, 20. Juli präsentieren wird.

Die Singer & Songwriterin Mogli fängt ihre Naturverbundenheit und Affinität zum Reisen in ihrer gefühlvollen Musik ein. Die gemeinsame Reise-Doku mit ihrem Freund „Expedition Happiness" schaffte es ins Kino. Und Mogli lieferte den Soundtrack.

Fado ist weniger eine Musikrichtung, als vielmehr Nationalerbe und kulturelles Heiligtum Portugals und die junge Sängerin Carminho verkörpert ihn am Samstag, 21. Juli im Kulturzelt mit Leib und Seele. Auf die Portugiesin folgt am Dienstag, 24. Juli, Alice Phoebe Lou, eine freiheitslustige Vagabundin, die Einflüsse aus Europa und Südafrika in ihrer Musik verknüpft. „Leave A Light On“ ist ein Riesensong, die BBC hat ihn auf ihre „Sound of 2018“ Liste gesetzt und Tom Walker, das nächste große Musik-Wunder aus Großbritannien, wird ihn am Mittwoch, 25. Juli performen.

Tocotronic und Kasseler Lokalmatadoren

Die Jungs von Tocotronic stehen am Donnerstag, 26. Juli, auf der Bühne. Am Samstag, 28. Juli, startet das Tented Love Festival Part I mit Mykket Morton, Mohr, Ma Fleur und Paulina Eisenberg.

Weiter gastieren im Juli an der Drahtbrücke: Till Brönner und Dieter Ilg sowie DUB FX Der Vorverkauf beginnt am 16. März beim HNA Kartenservice und bei „gestochen scharf”.

Weitere Infos unter www.kulturzelt-kassel.de

Weitere Termine im August

Mittwoch, 1. August: Fink

Donnerstag, 2. August: Nightmares On Wax

Freitag, 3. August: Moop Mama

Samstag, 4. August: Bukahara

Sonntag, 5. August: Faber

Dienstag,7. August: Von Wegen Lisbeth

Mittwoch, 8. August: Jake Bugg

Donnerstag, 9. August: FIVA x JRBB

Freitag, 10. August: Gisbert zu Knyphausen

Samstag, 11. August: Deine Freunde

Sonntag, 12. August: Kettcar

Mittwoch, 15. August: Curtis Harding

Donnerstag, 16. August: Candy Dulfer

Freitag, 17. August: Kinga Glyk & Band

Samstag, 18. August: Kat Frankie

Mittwoch, 22. August: Mogli

Donnerstag, 23. August: Manu Delago

Freitag, 24. August: Nils Landgren All Stars

Samstag, 25. August: 17 Hippies

Das Sommerfestival an der Drahtbrücke – seit 2010 in der modernen, leuchtenden Konzertmuschel beheimatet – ist in Deutschland einmalig. Dass Angelika Umbach und Lutz Engelhardt für das Kulturzelt-Programm den richtigen Riecher haben, beweisen beide mit ihrer Leidenschaft für gute Musik und Mut zu Neuem seit Jahrzehnten – und jedes Jahr aufs Neue. Was 1987 zunächst als städtisches Begleitprogramm zur documenta und als Bereicherung des sommerlichen Kulturkalenders gedacht war, hat sich in drei Jahrzehnten zu einem hochkarätigen Festival mit besonderem Flair entwickelt. Was mit Sicherheit auch daran liegt, dass die beiden Kulturzelt-Macher nie mit dem Strom geschwommen sind und so dem Kulturzelt ein eigenes Profil verschafft haben. Es ist ihnen wieder gelungen, ein breitgefächertes Angebot zusammenzustellen. Auch wenn ich zugeben muss: Ich kenne natürlich nicht alle Künstler. Dass sich beim Angebot Newcomer und bekannte Künstler mischen, macht aber den Reiz des Festivals aus. Schon oft gastierten beim Kulturzelt Künstler, die ein Jahr später durch die Decke gingen. Und wir konnten dann immer sagen: Hey, die haben doch schon beim Kulturzelt in Kassel gespielt.

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