Stadt Kassel finanziert Hafentreff in der Unterneustadt

Die Besonderheit des Ortes in der Hafenstraße ist die Vielfalt der sozialen Angebote. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich Projekte und Arbeitsfelder für alle Generationen und Lebenslagen, wie zum Beispiel das Zentrum für Menschen mit Demenz und Angehörige und das Kinderprojekt Hafen 17.
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Die Besonderheit des Ortes in der Hafenstraße ist die Vielfalt der sozialen Angebote. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich Projekte und Arbeitsfelder für alle Generationen und Lebenslagen, wie zum Beispiel das Zentrum für Menschen mit Demenz und Angehörige und das Kinderprojekt Hafen 17.

Der Hafentreff Unterneustadt erhält in diesem Jahr eine finanzielle Förderung durch das Sozialamt der Stadt Kassel in Höhe von 30.000 Euro. Mit diesen Mitteln konnte beim Diakonischen Werk die Grundlage für eine sozialpädagogische Stelle für den Hafentreff und somit für eine ganztägige Präsenz vor Ort geschaffen werden. Außerdem steht ein höheres Budget für Honorarmittel zur Verfügung.

Kassel.Für den Hafentreff bedeutet die finanzielle Förderung einen ganz wesentlichen Beitrag zum Erhalt und zum Ausbau des bewährten und vielseitigen Angebotsspektrums. Das umfangreiche Angebot wurde bisher von engagierten Menschen aus dem Stadtteil mit viel Herz und Gespür organisiert. Dieses Engagement erfährt mit der städtischen Finanzierung eine besondere Würdigung.

„Mit dem Ausbau des Angebots im Hafentreff schaffen wir einen weiteren sozialen Knotenpunkt, der im Sinne einer sorgenden Gemeinschaft ein Ort der Beratung, Begegnung und Beteiligung ist“, so Bürgermeisterin Friedrich.

Stadtteilzentren und Stadtteiltreffpunkte sind zentrale Orte der Begegnung, die wohnortnah erreichbar sind und an denen das soziale Miteinander der Generationen sowie ein gutes nachbarschaftliches Netzwerk gefördert und aktiv gelebt werden können. Für Bürgermeisterin und Sozialdezernentin Ilona Friedrich ist der Auf- und Ausbau solcher Knotenpunkte ein wichtiges sozialpolitisches Ziel. Stadtteiltreffs und Stadtteilzentren nehmen eine zentrale Multiplikatorenfunktion ein im Themenspektrum der sozialen Aufgaben und sozialen Infrastruktur der Stadt.

Schwerpunkte sind hier beispielsweise Angebote im Rahmen der Altenhilfe, interkultureller Austausch, Integration von Geflüchteten, Unterstützung von Familien, Kinder-und Jugendarbeit sowie Bürgerbeteiligung. In diesem Zusammenhang ist die finanzielle Förderung stadtteilbezogener Angebote und Einrichtungen ein wichtiger Beitrag für ein gelingendes Mit- und Füreinander in der Stadtgesellschaft.

Der hohe Wert solcher Begegnungsorte zeigte sich besonders auch im Zuge der Corona-Pandemie und den Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Zwar mussten Stadtteilzentren ihren regulären Angebotsbetrieb vorübergehend einstellen, doch wurde hier schnell und pragmatisch aktive Nachbarschaftshilfe auf die Beine gestellt und viele alternative Angebote geschaffen. Durch den Hafentreff wurden zum Beispiel digitale Mitmachangebote für Bewegung, Sport und Spiel organisiert. Mit dem Zusammenstellen und der Ausgabe von Essenpaketen, Balkon- und Fenstergesprächen sowie vielen Telefonaten blieb man mit den Menschen im Gespräch und unterstützte, wo Hilfe gebraucht oder ein Ohr zum Reden gesucht wurde.

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