Stadt plant keinen Ankauf vom Obelisken

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Noch steht das das documenta-Kunstwerk auf dem Kasseler Königsplatz.

Er galt lange als Favorit für einen Verbleib in Kassel über die documenta hinaus. Doch Kulturdezernentin Susanne Völker gab nun bekannt, dass es zur Zeit keine Pläne für den Ankauf des Obelisken von Künstler Olu Oguibe gäbe.

Kassel. Die Stadt Kassel plant momentan nicht, den Obelisken des Künstlers Olu Oguibe auf dem Kasseler Königsplatz anzuschaffen. Das teilte die Kulturdezernentin Susanne Völker auf Anfrage von Marcus Leitschuh, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, in der Stadtverordnetenversammlung am Montagabend im Kasseler Rathaus mit. Das 16 Meter hohe Kunstwerk trägt auf seinem Sockel in vier verschiedenen Sprachen und in goldener Schrift den Bibelspruch „Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“. Künstler Olu Oguibe wurde dafür der mit 10.000 Euro dotierte Arnold-Bode-Preis verliehen. Auf den Rathaus-Fluren machte am Montag die Summe von einer Million Euro die Runde, die der Künstler für sein Werk wohl fordere.

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