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Stadtpolizei nimmt mutmaßlichen Kokain-Dealer fest

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Rund 13 Gramm Kokain entdeckten die Stadtpolizisten u. a. bei dem Verdächtigen.
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25-Jähriger sitzt nun in Untersuchungshaft

Kassel: Nach einer Beschwerde aus der Nachbarschaft wegen Drogenkonsums und möglicher Drogengeschäfte in einem Mehrfamilienhaus in der Erzbergerstraße haben Bedienstete der Stadtpolizei Kassel einen mutmaßlichen Kokaindealer festgenommen. Die Stadtpolizisten hatten den 25-Jährigen, der nicht dort wohnt, im Flur des besagten Hauses angetroffen. Bei einer Kontrolle fanden sie in seinen Taschen die verkaufsfertig abgepackten 29 Plomben, die rund 13 Gramm Kokain zum Inhalt hatten, sowie über 100 Bargeld in einer für den Drogenverkauf typischen Stückelung. Außerdem führte der Tatverdächtige eine schussfähige Schreckschusswaffe mit, für die er keinen Waffenschein besitzt.

Die von den Stadtpolizisten hinzugerufene Streife des Polizeireviers Mitte brachte den Festgenommenen wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln und Mitführen einer Schusswaffe zunächst in das Polizeigewahrsam. Die Drogen, die Waffe und das Bargeld stellten sie sicher. Bei den weiteren Ermittlungen der Beamten des für Rauschgiftdelikte zuständigen Kommissariats 34 der Kasseler Kripo wurde der aus Libyen stammende Tatverdächtig, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, auf Antrag der Staatsanwaltschaft schließlich dem Haftrichter vorgeführt, der wegen Fluchtgefahr die Untersuchungshaft anordnete. Der 25-Jährige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

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