Städtische Ehrenplakette für Verein „Essbare Stadt“

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Für sein ökologisches und soziales Engagement ist der Verein Essbare Stadt e.V. mit der Ehrenplakette der Stadt Kassel gewürdigt worden.

Der Verein Essbare Stadt e.V. Kassel ist für sein ökologisches und soziales Engagement mit der Ehrenplakette der Stadt Kassel gewürdigt worden. Während der Feierlichkeiten zum fünfjährigen Bestehen des Vereins überreichte die ehrenamtliche Kasseler Stadträtin Anett Martin die Auszeichnung.

Stadträtin Martin lobte die freiwillige Arbeit der mittlerweile 76 Vereinsmitglieder um den Vorsitzenden Karsten Winnemuth. Der Verein "Essbare Stadt" habe sich zum Ziel gesetzt, in Kassel Plätze zu schaffen, auf denen etwas wachse, das den Menschen als Ernährungsgrundlage dienen kann und sie näher an die Natur bringe, erklärte Martin. "Sie wollen gärtnernd die Stadt ein wenig verwandeln. Ihnen geht es im Verein von Beginn an darum, ehrenamtlich den Anbau von essbaren und anderweitig zu nutzenden Pflanzen zu fördern. Etwa mehr Walnussbäume, Esskastanien oder Obstbäume in der Stadt anzusiedeln und damit Gemeinschaftsgärten zu schaffen und den lokalen Selbstversorgungsanteil zu erhöhen." Die Vereinsmitglieder planen, kaufen ein, pflanzen kostenlos und kümmern sich dauerhaft um die Pflege der Pflanzen, so die Stadträtin in ihrer Laudatio.

Kassel profitiere gleich dreifach vom Engagement des Vereins "Essbare Stadt", sagte Anett Martin. Ökonomisch leiste er einen Beitrag zur Relokalisierung der Nahrungsmittelproduktion. Ökologisch werde die Artenvielfalt in der Stadt erhöht, die Nachhaltigkeit gefördert und natürlich auch ein Zeichen gegen den Klimaschutz gesetzt. "Auch der soziale Zusammenhalt wird gestärkt durch Partizipationsangebote für interessierte Bürger, Nachbarschaften entstehen oder werden ausgebaut", erklärte die Stadträtin.

Der Verein "Essbare Stadt" sei trotz seines jungen Alters bereits gut vernetzt in der Stadtgesellschaft, sagte Stadträtin Martin abschließend. Auch die Zusammenarbeit mit der Universität oder dem städtischen Umwelt- und Gartenamt funktioniere problemlos. Martin: "Möge die Auszeichnung für Sie heute kein Punkt, sondern ein Doppelpunkt darstellen. Denn danach geht es immer weiter."

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