Standing ovations: Kassels Kunstszene feiert Künster Oguibe

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Kassel. Rund 300 Kunstinteressierte versammelten sich auf dem Opernsplatz, um für einen vernünftigen Umgang mit dem Obelisken zu demonstrieren.

Gefeierter Ehrengast: Künstler Olu Oguibe. Olu Oguibe wehrte sich vehement gegen die Unterstellung, er habe die Nordstädter als Außenseiter beschimpft: „So etwas mache ich nicht.

Drastisch in seiner Wortwahl war Dechant Haralds Fischer, der mit sieben Flüchtlingen in seiner Wohnung wohnt: „Wir haben es nicht nötig uns von Dumpfbacken als Gutmenschen beschimpfen zu lassen. Der Obelisk ist ein wunderbares Zeichen dafür wie man mit Problemen umgeht.“

Bildergalerie: Olu Oguibe bei Demonstration für die Kunstfreiheit

 © Soremski
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Positiv sah Professor Dr. Joel Baumann die erregte Diskussion rund um den Obgelisken: „Dieses Kunstwerk hat eine hochinteressante Diskussion angestoßen. Wir müssen schauen, was jetzt passisert. Gegen Politiker kann man nichts machen.“ Er werde für die Kunst einstehen. Und für seine Studenten könnten schon mal erleben, das Kunst nicht einfach ist.

Am nächgsten Tag traf sich Oguibe mit Oberbürgermeister Christian Geselle. Aus dem Rathaus verlautete: „Oberbürgermeister Christian Geselle hat sich mit dem Künstler Olu Oguibe und dessen Galeristen Alexander Koch getroffen, um sich über einen möglichen Verbleib des Kunstwerks „Obelisk. Das Fremdlinge und Flüchtlinge Monument (Monument to strangers and refugees), 2017“ in Kassel auszutauschen. Beide Seiten sprachen im Anschluss von einem guten Gespräch. Nun werde an einer gemeinsamen Lösung gearbeitet. Sobald diese gefunden ist, wollen der Künstler und die Stadt gemeinsam das Ergebnis kommunizieren.

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