Starke Baunataler lassen Waldhof alt aussehen

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2:0 über Mannheim: KSV startet stark aus der Winterpause.

Fußball. Baunatal, sagt "Bye, bye" – und zwar zur Roten Laterne des Tabellenletzten. Denn die gaben sie am Samstag ab.

Nach starken 90 Minuten hieß es 2:0 im heimischen Parkstadion über SV Waldhof Mannheim. Rund 300 Zuschauer, darunter etwa 100 aus Mannheim, sahen, wie der KSV dank zweier Tore von Nigel Bier (23. Minute) und Nico Schrader (89.) nicht nur 2:0 gewann, sondern gleichzeitig die "Rote Laterne" des Tabellenletzten an Koblenz abgab.Hochklassigen Spitzenfußball gab es auf dem holprigen Rasen des Parkstadions nicht. Dafür aber großen Kampf und vollen Einsatz der Baunataler Jungs. Denen war anzumerken: Der Kampf um den Klassenerhalt läuft – und ist richtig angenommen.Den ersten Aufreger des Spiels gab es bereits nach acht Minuten. Da sahen die KSV-Verantwortlichen ein Foul am durchgestarteten Nico Schrader. Hätte dies auch der Schiedsrichter so gesehen, wäre die Rote Karte fällig gewesen. Doch der Pfiff blieb  aus. Und dennoch: Baunatal trat unangenehm auf, zerstörte jeden Offensiv-Versuch der Mannheimer im Ansatz und hatte in Neuzugang Roger Thompson einen neuen sicheren Rückhalt in der Abwehr.

Und vorne? Da passierte zunächst nichts. Bis in der 23 Minute Kapitän Christian Käthner Stürmer Nigel Bier anspielte. Der setzte sich gut durch, profitierte vom Ausrutscher des Verteidigers und schob schließlich überlegt zur Führung ein.

Und Mannheim? Da kam wenig. Die konzentrierte Defensive der Baunataler machte sämtliche Angriffsversuche im ersten Durchgang zunichte. Bezeichnend: Basti Lindners Fernschuss in der 75. Minute war die erste Torchance der Gäste – Oldie Tobias Klöppner im KSV war da hellwach, hielt in der Schlussphase den Sieg mit gleich drei starken Paraden fest."Wir hatten heute eine ganze Reihe an Totalausfällen", zog Mannheims Trainer Kenan Kocak nach dem Spiel bittere Bilanz. "Es war unser schlechtestes Saisonspiel."Und in dem machte Stürmer Nico Schrader kurz vor Schluss alles klar: In der 85 schien es noch, als blamierte er sich zu Tode. Da gelang ihm das Kunststück, einen halben Meter vor dem Tor, noch dazu vollkommen frei, eine Kim-Hereingabe an die Latte zu drücken. Doch vier Minuten machte er es viel besser: Schuss von der Grundlinie, 2:0. Der Endstand."Das war heute überragend", jubelte der Torschütze. "Alles was wir uns vorgenommen haben, hat geklappt."Durch die drei Punkte klettert der KSV auf Rang 16 der Tabelle, kann weiter vom Klassenerhalt träumen.

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