Kasseler Bank und Volksbank Göttingen fusionieren

Mit der Fusion entsteht ein Netz aus 39 Filialen und 16 Selbstbedienungsstellen in den Bundesländern Hessen, Niedersachsen und Thüringen.

Kassel. Eine Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von 2,74 Milliarden Euro könnte entstehen, wenn sich die Vorstände der Kasseler Bank und der Volksbank Göttingen nach gründlicher Prüfung zu einer Fusion entschließen.

„Wir wollen mit unseren Kunden wachsen. Die Finanzierungsprojekte unserer Firmenkunden werden immer komplexer und größer“, erklärte Martin Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Kasseler Bank. „Gemeinsam wollen wir uns positionieren, damit wir auch zukünftig ein starker regionaler Partner bleiben.

Ziel der aktuell stattfindenden Gespräche ist es, den Vertreterinnen und Vertretern der Eigner beider Banken bereits im Mai 2017 entsprechende Beschlüsse zur Entscheidung vorzulegen. „Im Fall einer Fusion entsteht eine Bank mit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Alle Mitarbeiter werden Platz im neuen Haus haben“, versicherte Markus Bludau, Vorstand der Volksbank Göttingen.

Mit der Fusion entsteht ein Netz aus 39 Filialen und 16 Selbstbedienungsstellen in den Bundesländern Hessen, Niedersachsen und Thüringen. „Wir wollen das Beste des digitalen Zeitalters. Dies erfordert hohe Investitionen, die wir besser gemeinsam bewältigen“, zog Martin Schmitt ein abschließendes Fazit. Der zukünftige Vorstand besteht aus den bisherigen Vorständen beider Häuser.

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