Stimmungsvoll: Sommer im Quartier lud auf die Friedrich-Ebert-Straße

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Bei trockenem, sommerlichen Wetter tummelten sich am Freitagabend tausende Besucher auf der Friedrich-Ebert-Straße, als dort der alljährliche Sommer im Quartier gefeiert wurde.

Kassel. Von Geschäft zu Geschäft bummeln, essen, trinken und Live-Musik lauschen: All das war am vergangenen Freitag beim Sommer im Quartier möglich. Von 18 bis 22 Uhr hatten um die 60 Geschäfte und Gastronomien an der Friedrich-Ebert-Straße, Kassels Meile mit der höchsten Kneipendichte, geöffnet und boten den Besuchern des Quartiersfestes auch vor ihren Türen ein schönes Mitmach- und Genießerprogramm an. Dazu gab es an vielen Standorten zwischen der Haltestelle Annastraße und dem Bebelplatz Live-Musik. Sowohl Bürgersteige als auch Bars wurden mit unterschiedlichsten Musikrichtungen bespielt, so dass Jung und Alt auf ihre Kosten kamen.

Dazu gab es Tanzvorführungen sowie jede Menge Walking Acts, wie Stelzenakrobaten, Zauberer und Clowns, die die Meile in ihre Bühne verwandelten. Bei sommerlichen Temperaturen war die Friedrich-Ebert-Straße auch nach Ende der offiziellen Veranstaltung bis in die späten Abendstunden voller Menschen, die kühle Getränke und die gute Stimmung im Kasseler Westen genossen.

Annaplatz erstmals dabei

Passend zur feierlichen Stimmung an der Friedrich-Ebert-Straße wurde auch der neue Stadtplatz an der Annastraße mit einem Sommerfest eingeweiht. Erstmals wurde dadurch der Sommer im Quartier bis zur Haltestelle Annastraße verlängert. Mit einem großen Angebot für Kinder war hier das Spielmobil Rote Rübe vertreten. Außerdem konnte am Glücksrad der GWH gedreht, sich mit Henna bemalt, aber auch Wein getrunken werden. "Der Annaplatz ist ein Platz der optimalen Beteiligungsprozesse. Viele Menschen, sowohl Ortsbeiräte, als auch Anwohner, haben an seiner Planung mitgewirkt und so einen Platz von Allen für Alle entstehen lassen. Darauf sind wir sehr stolz", so Stadtbaurat Christof Nolda bei der Eröffnung.

Am Tag danach: Kein schöner Anblick - Zwischenruf von Antonia Paul

Wo am Abend zuvor noch ausgelassen gefeiert wurde, sah es am nächsten Tag leider nicht mehr so schön aus. Gnadenlos überfüllte Mülleimer prägten das Bild der Friedrich-Ebert-Straße. Nicht nur auf, sondern auch um die städtischen Mülleimer herum türmten sich Flaschen, Becher und Verpackungen. Während dem Samstagsbummel gab es in keinem einzigen Behälter an der Straße noch Platz, seinen Müll zu entsorgen. Hier müssen die Zuständigkeiten in Zukunft klarer werden: Wer sorgt nach so einem rauschenden Fest für Ordnung? Legen die Stadtreiniger eine Sonderschicht ein? Oder sind die beteiligten Gastronomen dafür verantwortlich, dass an ihren Ständen zusätzliche Mülleimer aufgestellt werden und der Bürgersteig am nächsten Tag nicht wie ein Schlachtfeld aussieht?

Am Tag danach: Chaos um die Mülleimer an der Friedrich-Ebert-Straße.

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