„Stolles“ neues Projekt

Stolle, Kühne-Hörmann
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Seit November 2021 bietet Thomas „Stolle“ Stolkmann in der Friedrich-Ebert-Straße 33 kostenlos und unkompliziert Hilfs- und Beratungsleistungen an. Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (re.) hat die Schirmherrschaft übernommen.

Neue Beratungsstelle für Gewalt, Mobbing und Drogenmissbrauch geht an den Start: Justizministerin Eva Kühne-Hörmann übernimmt Schirmherrschaft

Kassel Die Neue Freie Beratungsstelle für Gewalt, Mobbing und Drogenmissbrauch in der Kassel Innenstadt unter der Leitung von Thomas „Stolle“ Stolkmann ist an den Start gegangen. Seit November 2021 bietet „Stolle“ in der Friedrich-Ebert-Straße 33 in Kassel Hilfs- und Beratungsleistungen kostenlos und unkompliziert für alle Bürgerinnen und Bürger an.

Die Beratungsstelle stellt gerade während der Pandemie eine wichtige Ergänzung zu dem Angebot des Kasseler Musikers und Trägers des Bundesverdienstkreuzes dar, der seiner Präventionsarbeit aus Gründen des Infektionsschutzes nicht wie üblich in Schulklassen anbieten kann. Gleichzeitig wird das Angebot so einem breiteren Personenkreis auch außerhalb der Schulklassen zugänglich gemacht.

„Stolle“ Stolkmann sagt: „Menschen, die sich in einer schwierigen Lage befinden, sollen auch während der Pandemie Hilfe erhalten. Vor diesem Hintergrund ist die Idee entstanden, in der Kasseler Innenstadt ein Büro zu eröffnen, an das sich alle Menschen mit Anliegen in den Bereichen Gewalt, Mobbing und Drogenmissbrauch wenden können. Ich freue mich darauf, nun einem größeren Personenkreis unkompliziert mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können.“

Die Schirmherrschaft für das Projekt hat die Hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann übernommen. Sie betont: „Es ist mir eine besondere Freude aber auch ein besonderes Anliegen, die tolle Arbeit von „Stolle“ zu unterstützen. Gewalt, Mobbing und Drogenmissbrauch gehen uns alle an. Präventionsarbeit in diesem Gebiet ist ein wichtiger Baustein für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und kann dafür sorgen, dass es weniger Fälle und damit auch weniger Opfer gibt.“

Zustande kam das Projekt im Rahmen der Kooperation des Trägers der Maßnahme, dem Verein „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not e.V.“ (ZPH) sowie der ImmoVito GmbH, der Starke + Reichert GmbH und Co. KG und dem Netzwerk Nordhessen. Weitere Kooperationspartner werden folgen.

Der Förderverein „Zahnärzte und Patienten helfen Kindern in Not e.V.“ ist seit über 16 Jahren der Träger des Projekts gegen Gewalt, Mobbing und Drogenmissbrauch an Schulen. „Wir sind eine national und international aktive Hilfsorganisation, die sich seit über 30 Jahren mit über 2500 Projekten für gesundheitlich oder sozial in Not geratene Kinder und Jugendliche engagiert“, so die Vorsitzende Birgit Bode, die weiter ausführt: „Großer Dank gebührt Corinna Schwieger, die dem ZPH mit dem Verein Careleaver e.V. (www.careleaver.de) ein wichtiger Partner ist. Care Leaver sind junge Menschen, die in Wohngruppen, Heimen und Pflegefamilien aufgewachsen sind. Wir danken zudem unserer Justizministerin, Eva Kühne-Hörmann, die die Schirmherrschaft für das Projekt gegen Gewalt, Mobbing und Drogenmissbrauch übernommen hat und uns für das Wohl der Menschen zur Seite steht.“

Die Neue Freie Beratungsstelle für Betroffene von Gewalt, Mobbing und Drogenmissbrauch steht allen Menschen mit Gesprächs- und Beratungsbedarf zu den Themen Gewalt, Mobbing und Drogenmissbrauch offen. Beratungstermine mit „Stolle“ können unter der Rufnummer 0157 – 51 61 88 15 vereinbart werden. Für den Zutritt des Büros gilt die „3 G Regel.“

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