„Straffr“ entwickelt in der Region neue Trainingsvideos für das Fitnessband

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Erstellten die Video für die App: (v.li.) Martin Krüger (Bundesliga Volleyball), Hanno Storz („Straffr“), Stefan Weiß („Straffr“), Elisa Ernst (Trainerin), Tobias Topehlen (HealthMotion aus Kassel), Linda Bernhardt (Personal Trainerin aus Kassel), Phil Maurice Weber (Basefive), Volker Valentin („Straffr“) und Lena Kunde (Basefive).

Das intelligente Fitnessband von den Kasseler "Straffr"-Erfindern kann schon bald auf den Markt kommen. Jetzt wurden in der Region neue Inhalte für die App produziert.

Kassel. Ende Dezember wurden sie vom „Hessen Ideen“-Wettbewerb ausgezeichnet und mittlerweile hat das Fitnessgummiband von „Straffr“ (wir berichteten hier), entwickelt von den Kasseler Studenten Stefan Weiß, Hanno Storz, Torben Hellmuth und Volker Valentin, einige Schritte vorwärts gemacht. In den vergangenen Monaten wurde nicht nur an der Technik getüftelt, sondern auch neue Kontakte geknüpft, Testpersonen gesucht und die App vorangetrieben. Unterstützung hat sich das „Straffr“- Team auch aus der Region geholt – mit Physiotherapeuten, Personal Trainer und dem Kasseler Phil Maurice Weber von Basefive, einer Innsbrucker Fitnessinstitution, trafen sie sich nun zum Videodreh in der Heimat.

„Wir haben gemeinsam über 40 Übungen mit dem Fitnessband aufgenommen und werden die Videos in den nächsten Wochen in die App einbinden. Im September können dann 50 Testnutzer die App inklusive des Bandes ausgiebig testen“, erzählt Stefan Weiß. „Wir werden das Band voraussichtlich im Dezember auf den Markt bringen.“

Wie trainiert man mit dem Fitnessband? Für die App wurden nun in Kassel Videos gedreht, die den Nutzern die richtige Ausführung der Übungen zeigen sollen.

Das Band soll ein effektives und individuelles Workout ermöglichen, egal wo man ist. Weiß erklärt dazu: „Die Trainingspläne der Physiotherapeuten und Trainer sind immer auf bestimmte Problemstellungen zugeschnitten, zum Beispiel Training für Büromenschen, zum Auspowern oder zur Kräftigung der Muskeln. Innerhalb der App bekommt man den für die jeweilige Person passenden Trainingsplan individuell vorgeschlagen und erklärt, warum das Training gut ist und was es für ein Ziel hat. Der Nutzer wird somit von Anfang an informiert und motiviert.“

EXTRA INFO: Straffr

Das Band erfasst mittels einer Sensorik, die sich im selbst entwickelten Gummiband versteckt, Kraft, Wiederholungsanzahl und die Geschwindigkeit der ausgeführten Übungen und sendet sie direkt an das Smartphone oder Tablet. Eine kostenfreie App wurde entwickelt, die in Echtzeit die Daten erfasst, Feedback gibt, korrigiert und mitdenkt. Das Band soll es in verschiedenen Längen und Stärken geben.

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