Streiks gehen weiter: Kasseler Schüler demonstrierten dieses Mal nachmittags

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Zuschauer und Demonstranten beim Fridays for Future-Protest auf dem Opernplatz.
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(v.li.) Selina und Sinem haben ein Plakat erstellt und wollen ein Zeichen setzen.
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Im Rahmen des globalen Schulstreikes fand auch heute wieder eine Demonstration von Fridays for Future auf dem Kasseler Opernplatz statt. Wir haben die Bilder.

Kassel. Zusammen mit tausenden jungen Menschen in Deutschland und auf der Welt (insgesamt wird in 1077 Städten in 84 Ländern gestreikt) treten Schüler, Studenten, Eltern von Parents4Future Kassel und viele mehr bei diesen Demonstrationen für ein Umdenken der Gesellschaft im Bezug auf Klimapolitik und Umweltschutz ein. 

Viele Demonstranten versammelten sich letzten Freitag dazu bereits um 10 Uhr am Hauptbahnhof in Kassel. Von dort aus zog der Streikzug auf den Opernplatz, auf dem im Laufe des Tages noch einige Reden und Impulsvorträge zu hören waren. Heute wurde die Demonstration hingegen auf 15.30 Uhr verlegt. Vielen Teilnehmenden war es somit möglich, wie gewohnt erst einmal zur Schule zu gehen, bevor die Protestaktion startete. Das war dem zehn-köpfigen Kasseler Organisationsteam wichtig, um aufzuzeigen, dass es den Schülern nicht bloß um Schule schwänzen geht.

Im Vergleich zur großen Demonstration von letztem Freitag, haben sich weit weniger Schüler auf den Opernplatz versammelt. Zu welchem Zeitpunkt die Aktion am nächsten Freitag stattfinden wird, hat das Kasseler Organisationsteam noch nicht entschieden. "Hier läuft eindeutig etwas schief im Hinblick auf die Klimapolitik und mir ist es wichtig, mich zu engagieren", sagt der 15-jährige Jonathan Faust. Dem 18-jährigen Moritz Figge, der auch bei Greenpeace aktiv ist, ist es wichtig, die Aktion zu unterstützen damit noch mehr Schüler "aufwachen".

“Es ist mein Protest dagegen, dass kein Politiker die Klimafrage so ernst nimmt, wie sie ernst genommen muss“, sagte Greta Thunberg auf den Klimagipfel in Kattowitz und fasst das Anliegen der Demonstranten gut zusammen. Die Bewegung Fridays for Future folgt dem Beispiel Greta Thunbergs, die mit 16 Jahren schon seit Monaten jeden Freitag vor dem Parlament in Stockholm demonstriert.

In Deutschland streiken mittlerweile mehrere zehntausend junge Menschen mit der jungen Schwedin, die zuletzt sogar die Demonstration in Hamburg am 1. März besuchte.

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