Tanz und Tradition: Prinzenball in der Kasseler Stadthalle

+
Bei der Verleihung der Verdienstorden des „Clubs ehemaliger Prinzen“ (v.li.): Thomas Träbing, Werner Reiße, Helga Engelke, Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und Lars Reiße.

Am Wochenende stand beim großen Prinzenball des "Club ehemaliger Prinzen" im Kongress Palais der Tanz im Vordergrund.

Kassel. Er ist einer der letzten großen Traditionsbälle in Nordhessen. Mit 400 Gästen war der 52. Prinzenball des „Club ehemaliger Prinzen“ im Kolonnaden-Saal des Kongress-Palais der Stadthalle Kassel ausverkauft. Das Team der Stadthalle hatte sich viel Mühe gegeben, erstmals im neuen Anbau einen Ball stattfinden zu lassen. „Der mittlerweile legendäre Prinzenball ist seit über 50 Jahren das Highlight der Kasseler Ballsaison. Neben hochkarätigen Künstlern und einer erfahrenen Tanzkapelle, ist es der Treffpunkt für alle, die in gepflegter Abendgarderobe einen traditionellen Ball mögen“, so Thomas Träbing vom „Club ehemaliger Prinzen“, der diesen festlichen Ball veranstaltet.

Ein abwechslungsreiches Programm von karnevalistischem Tanz auf höchstem Niveau bis hin zur Standartformation des Rot-Weiß-Klub Kassel und deren Lateinformation, die Männerballettgruppe „Die Kasseler Schlacken“, die Kasseler Stadtgarde sowie die Lossesterne unterhielten das Publikum. Gaststar war „Tante Lilli“. Für stilvolle Musik sorgt die Tanz- und Partyband „Only 4 you“.

Der Tanz stand im Vordergrund: Viele Paare in festlichen Roben sammelten sich nach den Verleihungen auf der Tanzfläche.

Prinz Stefan I. begrüßte an diesem Abend unter anderem Stadtverordnetenvorsteherin Petra Friedrich, Sportamtsleiterin Andrea Fröhlich, Dominique Kalb, Norbert Wett (Kreishandwerkerschaft), Willi Waldhoff, Peter Braun (Ur-Kasseler), Torsten Putz (Glinicke), Reinhard Kahl, Eugen Jung und Ursa Paul (Heilhaus-Stiftung). Und natürlich gab es auch viele Orden.

Die hessische Justizministerin sprach die Laudatio auf Helga Engelke (Rot-Weiss-Klub Kassel), die für ihre Verdienste um den Tanzsport und die Balltradition in Kassel geehrt wurde. Werner Reiße wurde für sein karnevalistisches Lebenswerk ausgezeichnet. Beide bekamen den neu geschaffenen „Haus- und Verdienstorden mit Brillianten“. Neu in den Club aufgenommen wurde Markus Exner (GrimmHeimat), Dirk Butzmann (KG & TSC Herkules) und Henning Früchting (Vorsitzender Altbürgermeister Wehlheiden).

Der „Club ehemaliger Prinzen“ wurde 1961 gegründet und bietet den ehemaligen Karnevalsprinzen der Stadt Kassel nicht nur eine standesgemäße Bleibe, sondern ist auch eine hoch angesehene, gleichermaßen fröhliche wie elegante Gesellschaft im Kasseler karnevalistischen Brauchtum. Thomas Träbing: „Der Prinzenball ist keine karnevalistische Veranstaltung im klassischen Sinn, er ist ein richtiger Ball, bei der Tanz im Mittelpunkt steht.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Kanzlerin Merkel unterstützt Hessen-Wahlkampf in Kassel

Die CDU rührte am Montagabend die Wahlkampftrommel: Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Hessens Ministeroräsident Volker Bouffier.
Kanzlerin Merkel unterstützt Hessen-Wahlkampf in Kassel

Festnahme mit Brecheisen: Geschäftseinbrecher sofort gestellt

Ein aufmerksamer Zeuge stellt einen 55-Jährigen Einbrecher. Dieser hat das Brecheisen noch in der Hand und gesteht mehrere Geschäftseinbrüche.
Festnahme mit Brecheisen: Geschäftseinbrecher sofort gestellt

Unfallstelle gesucht: Streife findet "gestrandetes" Auto mit eingeschlafener Fahrerin und Schaden

Entgegen der sonst üblichen Ermittlungen bei Unfallfluchten ist in einem Fall aus der Nacht zum Sonntag in Waldau der Polizei bereits der Verursacher, jedoch nicht die …
Unfallstelle gesucht: Streife findet "gestrandetes" Auto mit eingeschlafener Fahrerin und Schaden

Kassel: Dreiste Einbrecher erbeuten Fahrräder im Wert von über 100.000 Euro

Unter Zuhilfenahme von Leitern und Seilen kletterten sie auf das Dach eines Fahrradshops und hebelten dort ein Fenster auf.
Kassel: Dreiste Einbrecher erbeuten Fahrräder im Wert von über 100.000 Euro

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.