Tempokontrollen zum Schutz "Schwächerer" an Schulen und Seniorenresidenzen

Gemeinsam mit Stadt und Gemeinden führte die Polizei am Donnerstag Geschwindigkeitskontrollen zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer an Schulen und Seniorenresidenzen durch.

Kassel/Landkreis. Dass die Teilnahme am Straßenverkehr gegenseitige Rücksicht erfordert, ist kein Geheimnis. Dass dabei besonders auf diejenigen geachtet werden sollte, die sich noch nicht oder nicht mehr sicher im Verkehr bewegen können, erklärt sich von selbst.

158 von 2.062 auf die Geschwindigkeit überprüften Fahrer erhalten dahingehend im wahrsten Sinne des Wortes nun einen kleinen Denkzettel. Sie waren zu schnell unterwegs und "geblitzt" worden.

Keine Überschreitungen an Grundschule Wellerode

Besonders erfreulich fielen die Messungen heute an der Grundschule in Wellerode aus. Von 70 Autos die durch die Messstelle fuhren, war bei dort erlaubten 30 km/h nicht eines zu schnell unterwegs.

Ähnlich Positives berichten die Mitarbeiter des Radarkommandos von ihren Kontrollen im Bereich des Seniorenzentrums Jungfernkopf. Dort waren von 732 Fahrzeugen nur 25 Fahrer geblitzt worden, der schnellste mit 50 bei erlaubten 30 km/h. Etwas schneller waren die Autofahrer an der Ahnatalschule in Vellmar unterwegs.

Die Mitarbeiter der Stadt berichten dort von 91 zu schnell Fahrenden von insgesamt 890 Fahrzeugen. 88 Fahrer erwarten nun Verwarngelder bis 35 Euro. Drei Fahrer, der schnellste fuhr mit 56 km/h, müssen mit einem Punkt in Flensburg und 80 Euro Bußgeld rechnen. Die Tempokontrollen des Radarkommandos im Bereich einer Seniorenresidenz im Kasseler Stadtteil Wesertor führten bei 370 gemessenen Fahrzeugen zu 42 Ordnungswidrigkeiten.

Einen der Fahrer, der mit 58 km/h unterwegs war, erwartet nun ebenfalls ein Punkt und 80 Euro Bußgeld. Die Anzahl der zu schnell Fahrenden fiel mit 7,6 Prozent ein wenig höher aus als noch bei der letzten vergleichbaren Aktion, bei der 6,5 Prozent zu schnell fuhren.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Jens Kalaene/

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