Tipps aus der Redaktion: Haustiere, Netflix und Yoga - Zeit, zu Hause zu bleiben

Lernen gerne neue Songs: Die Nymphensittiche Nilli (li.) und Dottie.

Eigentlich ist es ganz einfach: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, sollen wir alle zu Hause bleiben - so gut es geht. Damit einem nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir ein paar Tipps zur Unterhaltung parat - Teil 1.  

Kassel. Einfach mal zu Hause bleiben und abhängen. Das ist manchmal gar nicht so leicht. Die Bundesregierung empfiehlt aber genau das, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Nur wichtige Dinge sollen erledigt werden, Bars und Kinos sind geschlossen. Was also tun? Mathias Simon, Marcel Ehrig und Isabell Schulz aus der Extra Tip-Redaktion geben Tipps für die Zeit daheim.

Hinweis: Wer sich in häuslicher Quarantäne befindet, weil er das Coronavirus in sich trägt, sollte nicht rausgehen. Wer Tipps bei häuslicher Quarantäne sucht, wird hier vom Bundesgesundheitsministerium beraten.

Was für die Lauscher

Marcel Ehrig

Kopfhörer rein, Podcast an. So macht es Marcel. „Wer mehr über das Corona-Virus wissen will, hört am besten den NDR-Podcast mit dem Virologen Prof. Christian Drosten. Olli Schulz und Jan Böhmermann reden in „Fest und Flauschig“ über Gott und die Welt, für alle Berufsjugendlichen ist der Podcast „Alle Wege führen nach Ruhm“ von Joko Winterscheidt und Paul Ripke gedacht. International wird man sehr gut im Podcast „The Daily“ von der New York Times informiert.

Gute Serien schauen

Nicht besonders originell, aber jetzt ist die richtige Zeit, um Serien zu suchten! „Ich empfehle die Serie Peaky Blinders um den Shelby-Clan. In der Gangster-Serie kehren der Buchmacher Thomas Shelby (Cillian Murphy) und seine Brüder aus dem Ende des Ersten Weltkriegs wieder in ihre Heimatstadt Birmingham zurück. Nach und nach steigen sie in der Gesellschaft immer weiter auf und machen dabei vor nichts halt – und sehen dabei noch ziemlich cool aus. Die Serie hat auch schon fünf Staffeln, da geht Zeit drauf – und es lohnt sich! Alle Staffeln gibt es auf Netflix.

Klopapier-Kunst

Isabell Schulz

Isabell empfiehlt, aus den ganzen (hoffentlich nicht gehamsterten) Dingen im Haushalt Kunstwerke zu basteln – zum Beispiel aus Nudeln und Toilettenpapier! „Aus Nudeln haben wir schon im Kindergarten die formenfrohsten Bilder zusammengeklebt. Während Internetseiten zahlreiche Faltanleitungen zu lustigem Klopapier-Origami bereit halten, können passend zu Ostern die Papprollen aus dem Inneren auch noch zu niedlichen Häschen bemalt werden. Öhrchen dran und fertig.“ Neben YouTube-Videos gibt auch der untenstehende Artikel einige Anreize, was aus einfachem Klopapier tolles gebastelt werden kann. Hier finden Sie weitere Tipps, was man aus Klopapier bauen kann.

Noch mehr Zeit mit seinen Haustieren verbringen

Oder man verbringt mehr Zeit mit seinen liebsten Haustieren. „Meine beiden Nymphensittiche pfeifen gern mal um die Wette und haben sichtlich Freude daran, neue Melodien zu lernen. So eine niedliche Gesangseinlage macht nicht nur den beiden Spaß, sondern auch mir und angesichts der aktuellen Lage ist es umso wichtiger, trotzdem fröhlich zu bleiben.“

Mal wieder in den Spieleschrank gucken

Mathias Simon

Mathias wird sich nach Feierabend einfach mal wieder in Ruhe hinsetzen und ein Gesellschaftsspiel spielen, das schon im Regal verstaubt ist – wie zum Beispiel Monopoly. „Dabei kann man gut abschalten und den Corona-Wahn, zumindest für kurze Zeit, vergessen.“

Fit halten mit Yoga

Yoga mit der Freundin, obwohl man das als unmännlich erachtet – ist wirklich anstrengender als „Mann“ denkt. Darf man natürlich offiziell nicht zugeben, sonst ist der Ruf ruiniert.

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