Treffpunkt des Sommers: Kasseler Kulturzelt eröffnet

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Stellen jedes Jahr ein großartiges Programm auf die Beine: (v.li.) Kulturzelt-Macherin Angelika Umbach (Mitte) mit Mira Brede (li.) und Ellemaj Degenhardt vom Kulturzelt-Team.
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Den musikalischen Auftakt zur diesjährigen Kulturzelt-Saison machten „Meute“, eine achtköpfige Techno-Blaskapellenformation.
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Den musikalischen Auftakt zur diesjährigen Kulturzelt-Saison machten „Meute“, eine achtköpfige Techno-Blaskapellenformation.
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Tim Breitzke (LoPo Media), Alexander Honsberg (Schnittstelle Werbung) und Andreas Schütz (LoPo Media).
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Auch die MHK war bei der Eröffnung vertreten: (v.li.): Dr. Gisela Bungarten (stellvertretende Direktorin), Cornelia Ziegler und Prof. Dr. Martin Eberle (Direktor).
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Kulturdezernentin Susanne Völker und Kulturzelt-Macher Lutz Engelhard.
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Dr. Willi Temme (Pfarrer Martinskirche) mit Rosemarie Berger.
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Martina Werner (MdEP) und Timon Gremmels (MdL).

Der Auftakt-Act für die diesjährige Kulturzelt-Saison war natürlich wieder fein gewählt und entsprach so komplett dem musikalischen Konzept größter Vielfalt, dass die Planer Lutz Engelhard und Angelika Umbach jedes Jahr aufs Neue zusammenstellen.

Kassel. Eine Blaskapelle zum Kulturzelt Auftakt – das hat es in den 32 Jahren an der Drahtbrücke auch noch nicht gegeben. Ebenso wie den Start an einem Donnerstag. Während letzteres maximal die Trinklaune der Gäste dämpfte, war der Auftakt-Act für die diesjährige Kulturzelt-Saison natürlich wieder fein gewählt und entsprach so komplett dem musikalischen Konzept größter Vielfalt, dass die Planer Lutz Engelhard und Angelika Umbach jedes Jahr aufs Neue zusammenstellen.

Denn die „Meute“, so der Name der achtköpfigen Band, war trotz roter Spielmannszugjacken nicht irgendeine Knüppelkapelle. Sondern spielte knüppelharten Techno. Das war tanzbar, das war unterhaltsam – einigen Besuchern aber auch etwas eintönig, wie man nach dem Konzert draußen vor dem Zelt hörte. Da herrschte dann schon längst die gewohnt-kuschelige Biergarten-Atmosphäre, die Wintershall-Vorstandsmitglied Thilo Wieland in seinen begrüßenden Worten als „unser regionales Sommermärchen“ beschrieb.

Der Mann fürs Russland-Geschäft hatte den Bogen von der Fußball-WM hin zur Wintershall-Herzensangelegenheit Kulturzelt („Wir sind seit 30 Jahren gerne Unterstützer“) gespannt. Und seinen Dank ans gesamte Team für diese großartige Kulturreihe ausgesprochen. Auch Kulturdezernentin Susanne Völker stellte das Engagement der Konzertveranstalter lobend heraus – verbunden mit dem Urteil: „Das Festival steht für gelebte Vielfalt“. Die gilt es bis zum traditionellen Abschluss mit den „17 Hippies“ am 25. August eifrig wahrzunehmen. Highlights sind genug vorhanden – die Abende mit Bosse, Olli Schulz, Till Brönner, Tocotronic, Kettcar, oder DubFX sind nur einige von ihnen.

Und besonders ans Herz zu legen ist das eigene Kassel-Festival im Zelt: Am 28. Juli spielen die local Acts Mykket Morton, Mohr, Ma Fleur und Paulina Eisenberg das „Tented Love Festival“. Konzert-Tipp: Karten gibt es auch noch für Elektro-Pionier Nightmares on Wax am 2. August und das Konzert von Rapperin FIVA feat. der Jazzband JRBB.

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