Trotz vierter Welle: Lichter leuchten - Kasseler Weihnachtsmarkt soll Montag eröffnen 

Angesichts der anhaltend hohen Corona-Neuinfektionen appelliert Oberbürgermeister Christian Geselle an das Verantwortungsbewusstsein von Schaustellern und Gästen, die jeweils geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu beachten und einzuhalten.
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Angesichts der anhaltend hohen Corona-Neuinfektionen appelliert Oberbürgermeister Christian Geselle an das Verantwortungsbewusstsein von Schaustellern und Gästen, die jeweils geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu beachten und einzuhalten.

Kassel Reihenweise wurden in den letzten Tagen Weihnachtsmärkte in der Region abgesagt. So verzichtet unter anderem die Stadt Baunatal auf die Ausrichtung: Unter den derzeitigen Bedingungen sei es nicht möglich, einen sicheren Zugang zu gewähren, so die Veranstalter. In Kassel soll der Weihnachtsmarkt wie geplant ab 22. November Besucher empfangen dürfen.

Angesichts der anhaltend hohen Corona-Neuinfektionen appelliert Oberbürgermeister Christian Geselle an das Verantwortungsbewusstsein von Schaustellern und Gästen, die jeweils geltenden Regelungen zum Infektionsschutz zu beachten und einzuhalten. Beim weihnachtlichen Treiben in der Innenstadt habe der Gesundheitsschutz der Menschen nach wie vor größte Priorität, sagte Ordnungs- und Sicherheitsdezernent Dirk Stochla. Bei den Vorbereitungen sei der Veranstalter Kassel Marketing im ständigen Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden gewesen.

Coronabedingt gelten auf dem Kasseler Märchenweihnachtsmarkt eine Reihe von Hygiene- und Infektionsschutzregeln, um eine Weiterverbreitung des Covid-19-Virus zu verhindern. So sollte immer ein Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Besucherinnen und Besuchern eingehalten werden. Wo dies nicht möglich ist, muss eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Hierzu werden die Gäste bei Bedarf auch aktiv aufgefordert. Einzelne Veranstaltungsbereiche wie beispielsweise der Märchenwald neben dem Kaufhaus Sinn werden dieses Jahr großzügiger gestaltet, um den Besuchern mehr Platz zu bieten und so die Abstände besser einzuhalten.

Zudem wurde mit der KVG vereinbart, dass der Straßenbahnverkehr in diesem Jahr während des Märchenweihnachtsmarktes nicht nur wie üblich an den Samstagen (von 15 bis 21.30 Uhr) und Sonntagen (von 15 bis 20 Uhr) planmäßig aus der Oberen Königsstraße herausgenommen werde, sondern nun jeweils auch schon freitags von 18 bis 21.30 Uhr, erklärte Stadtrat Stochla. „Auch hierdurch wird für die Menschen an den erfahrungsgemäß besucherstärksten Veranstaltungstagen mehr Platz geschaffen“. In Gastronomiebetrieben, die sich in geschlossenen Gebäuden bzw. Bereichen befinden, wie die Almhütte auf dem Königsplatz und dem Grimms auf dem Friedrichsplatz sowie die Gastronomiehütten Beinhorn, Ruppert und Nier, gilt außerdem die 2G-Regelung. Der Zutritt ist also nur für Genesene und vollständig Geimpfte erlaubt. Die jeweils aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz werden auf Infotafeln rund um den Weihnachtsmarkt sowie auf www.weihnachtsmarkt-kassel.de veröffentlicht. Der Kasseler Märchenweihnachtsmarkt hat bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 20 Uhr (Gastronomie bis 22 Uhr) geöffnet.

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